Bereit für den digitalen Wandel?

Wettlauf Digitalisierung: “Es muss dem Fisch auch schmecken” – Wir haben nachgefragt!

Gemeinsam mit der Digitalisierung schleichen sie sich an: große technische Visionen. Bereits Grundschulen werden mit Ipads und Laptops ausgestattet und die ersten Pioniere spazieren mit VR-Brillen durch virtuelle Cyber-Welten. Wir sind mittendrin im digitalen Wandel. Im Zentrum stehen dabei, genau: wir selber. Kollegen müssen am Ende die neue Software einsetzen, Kunden mit den digitalen Systemen klarkommen und Mitarbeiter den technischen Wandel vorantreiben. Deswegen stellt sich die Frage: Wie bereit sind wir für die Digitalisierung?

Deutschland: Semi-technikbegeistert

Laut dem “Technik Radar 2018 – Was die Deutschen über Technik denken“ ist der Durchschnittsdeutsche eher so mittel begeistert, was die Digitalisierung angeht. Zwar besteht ein generelles Interesse an neuen Technologien und etwa die Hälfte der Befragten rechnet damit, dass Technik die Zukunft verbessern werde. Trotzdem gibt es auch Skepsis und Ängste, wie zum Beispiel vor Hackerangriffen, Datenspionage oder Kontrollverlust.

Eine beispielhafte Statistik für das Zögern der Deutschen kommt aus dem Buchmarkt. E-books sind mittlerweile seit Jahren auf dem Markt, bieten große Vorteile in Gewicht, Umfang und Flexibilität. Und doch: die Mehrheit der Deutschen möchte noch immer ein Buch aus Papier. Zwar steigt der Anteil von E-books im Buchmarkt an, liegt aber auch dieses Jahr nur bei 5,7%

Eine ähnliche Lage sehen wir auch bei den Anleitungen unserer Software FlowShare. FlowShare-Instruktionen lassen sich im PDF-, HTML-, Powerpoint-, Word-, PNG- und neuerdings flowX-Format exportieren. Daraus ergibt sich eine große Vielfalt an unterschiedlichen digitalen Anwendungsmöglichkeiten. Was jedoch nach wie vor bei einigen Kunden sehr wichtig ist, ist die Möglichkeit, Anleitungen auch ausdrucken zu können. Oder wie es ein Kunde von uns so schön sagt: “Ganz tot ist die Papier-Fraktion ja auch nicht“. 

Digitalisierung in Unternehmen: Große Gefälle

Ein wichtiger Punkt für die Digitalisierung in Unternehmen sind auch die Fähigkeiten, die Angestellte mitbringen: Händeringend suchen Unternehmen Mitarbeiter mit “digitalen Kompetenzen”. Bis 2030 wird laut einer Studie von McKinsey der Anteil der Arbeit, der technisches Wissen voraussetzt, um bis zu 55% steigen. 

Ein großes Problem dabei sind häufig die großen Unterschiede in der Technik-Affinität von Mitarbeitern: Technisch versierte Kollegen treiben den digitalen Wandel voran. Sie sitzen zum Beispiel in der IT-Abteilung, sind digital gut informiert und sorgen für technische Innovationen. Oft betreffen genau diese Innovationen am Ende jedoch das gesamte Unternehmen – und damit auch den Anteil der weniger technikaffinen Kollegen. Diese fühlen sich eher allein gelassen mit den digitalen Neuerungen: Eine Cherwell-Studie zeigt, dass weniger technisch-affine Mitarbeiter im Schnitt unzufriedener mit dem digitalen Support sind, als die technisch Versierten.

Wenn technische Neuerungen jedoch nicht ausreichend eingeführt werden, ziehen die Umstellungen weitreichenden Ärger mit sich. Das erlebt gerade der Hersteller von Ölen und Zusatzstoffen, Liqui Moly: Erst kürzlich sprach der Geschäftsführer Ernst Prost wütend von einem “Sturm”, den die Firma erlebe – “der ein oder andere Matrose wird nass und manchem Passagier ist übel”. Was passiert war? Liqui Moly hat 2019 eine neue Unternehmenssoftware für den Einkauf, Versand, die Produktion und die Rechnungsstellung eingeführt. Das ging jedoch gründlich schief: die Software funktionierte nicht wie gewünscht, die Lieferkette geriet ins Stocken – und für Liqui Moly entstanden ausufernde Kosten. CEO Prost dazu: „Zu den gewaltigen Kosten für die Softwareumstellung als solche kommen jeden Tag neue für Fehlersuche und Problembeseitigung”. Als Ergebnis steht die Firma nun vor etwa 30 Prozent Gewinneinbußen – und jeder Menge Arbeit, um den Sturm zu überstehen. 

Sind wir also doch vielleicht einfach nicht bereit für den digitalen Wandel? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Was jedoch wichtig ist, ist der richtige Umgang mit der Digitalisierung. 

Chancen der Digitalisierung nutzen: Alle mitnehmen

Durch die Dokumentationssoftware FlowShare ist miraminds in Kontakt sowohl mit kleinen, mittelständischen, als auch mit großen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Sofia Gertzen, Gründerin des Unternehmens, stellt bei ihrer Arbeit fest, dass IT-Abteilungen immer höheren Anforderungen gegenüberstehen. “Es gibt sehr viel Erklärungsbedarf, der nicht ausreichend von den Softwareherstellern abgedeckt wird”. Bereitgestellte Hilfen reichen häufig nicht aus, so die Gründerin. Stattdessen müssten Einführungen von Software wie SAP oder Office 365 mit internen Ressourcen unterstützt werden – und dafür sind nicht immer Kapazitäten eingeplant.

Sofia macht deutlich: “Um die vielleicht etwas weniger Software-affinen Mitarbeiter muss man sich natürlich entsprechend kümmern! Wenn sich schon die Mühe gemacht wird, eine Software einzuführen, sind das letztendlich die Leute, die das ausführen”.

Mitarbeiter müssen also mitgenommen werden beim digitalen Wandel – und das beginnt bei der Anschaffung von neuer Software. Statt die Anwender vor vollendete Tatsachen zu stellen sollten sie in Beschaffungsprozesse miteinbezogen werden. Das fördert Akzeptanz und Adaption. Gleichzeitig führt es häufig auch zu besseren Entscheidungen, denn ganz im Sinne des Trends “User-generated Content” wissen die eigentlichen Nutzer auch am besten, welche Hilfestellungen sie brauchen. 

Hindernis der Digitalisierung: Prozesse und Bürokratie

Gleichzeitig hat Sofia die Erfahrung gemacht, dass auch die Organisationsform der Digitalisierung im Wege stehen kann: Wie ist das Unternehmen von den Prozessen organisiert? “Ein kleineres, mittelständisches Unternehmen kann sehr viel schneller entscheiden und freier experimentieren als ein großes Unternehmen oder eine Behörde. Dort sind einfach bestimmte Prozesse im Weg.”, so die Gründerin. “Da kannst du nicht einfach an einem Tag sagen: So wir probieren das jetzt aus, wir machen es jetzt einfach mal”. Trotzdem sieht sie erfreulicherweise die Tendenz, dass vermehrt genau dies gewünscht ist. Auch Behörden und Konzerne veranlassen explizit Experimente in einzelnen Abteilungen. Dort probieren sie digitale Prozesse oder Instrumente im kleinen Rahmen aus und ziehen ihre Erkenntnisse daraus – “Wir als Startup begrüßen das natürlich sehr!”

Insgesamt: Digitalisierung? Ja schon!

Die Digitalisierung an sich ist also nicht das Problem – und die Mitarbeiter auch nicht. Wichtig ist nur, den Wandel nicht unvermittelt und unbegleitet zu vollziehen. Stattdessen sollte ein umfassender Support bereitgestellt und die weniger technikaffine Kollegen nicht vergessen werden. Sorgen müssen angesprochen und mit ihnen umgegangen werden. Ein guter IT-Support setzt kein Wissen voraus und befähigt die Mitarbeiter sich selbst zu helfen. Diejenigen, die tatsächlich am Ende mit der Technologie arbeiten, sollten in Kaufentscheidungen miteinbezogen werden. 

“Es muss dem Fisch auch schmecken” 

In der tatsächlichen Einführung von digitalen Werkzeugen in das Unternehmen, gilt es dann die Kollegen zu verstehen. Sofia rät herauszufinden: “Wie möchten die Mitarbeiter an die Hand genommen werden? Was brauchen sie, um befähigt zu sein, die Software zu verwenden?” Präsenzschulungen allein sind nicht immer effektiv, weil nicht viel hängen bleibt. Besonders bei einmaligen Schulungen ist die Vergessenskurve vorprogrammiert – wenn Wissen nicht direkt angewendet und das Gelernte nicht wiederholt wird, geht es schnell verloren. Unternehmen müssen sich fragen, wie sie gewährleisten können, dass Mitarbeiter auch Wochen und Monate nach Schulungen noch an ihrem Arbeitsplatz befähigt sind. Ein miraminds-Kunde hat mal gesagt: “Es muss dem Fisch auch schmecken”. IT-Abteilungen sollten herausfinden, welcher Kanal bei ihren Kollegen am besten ankommt. Ob kurze Videos oder Text-Anleitungen, ob interaktiv oder über Simulationen – oder eben doch über das ausgedruckte PDF. Insgesamt ist es wichtig, es den Kollegen einfach zu machen, im Bedarfsfall die richtige Lösung zu finden.

Wenn es Mitarbeitern auf diese Weise leicht gemacht und Digitalisierung zu einem Teil der Unternehmenskultur wird, sind wir bald bereit: Für einen digitalen Wandel der uns nicht überfordert, sondern Chancen bietet und uns zu einer besseren Arbeit befähigt.

SAP Enable Now oder die Alternative FlowShare?

Was kann die E-Learning Software Enable Now von SAP und welche E-Learning-Software ist die Richtige für Sie?

Eine Orientierungshilfe:

 

Vielleicht stehen Sie selber gerade vor der Entscheidung: Sie beschäftigen sich ganz konkret mit dem Thema Dokumentation oder Wissensmanagement und fragen sich: Was tun? Sollten Sie sich SAPs Softwarelösung Enable Now für “alle Aspekte des corporate learnings” im Unternehmen anschaffen? Oder gibt es Alternativen, die vielleicht besser zu Ihnen passen?

Keine Sorge, Sie sind nicht allein. In den letzten Monaten haben sich bereits mehrere Unternehmen an uns gewendet mit der Frage:

Enable Now oder FlowShare – was passt besser zu uns?

Mit diesem Artikel geben wir Ihnen eine Orientierungshilfe und helfen Ihnen, Ihrer Lösung ein Stück näher zu kommen. Im ersten Schritt ist es wesentlich, dass Sie sich ein paar grundsätzliche Fragen beantworten:

Grundsätzliche Fragen

  • Planen Sie im Unternehmen zentral (Power User) oder dezentral (User-generated content) Inhalte zu schaffen oder zu dokumentieren?
  • In welchem Umfang möchten Sie Inhalte generieren und welche Ressourcen haben Sie dafür?
  • Haben die Ersteller der Inhalte Erfahrung im Dokumentieren bzw. sind Sie bereit, Schlüsselpersonen ausreichend zu schulen?

Wenn Sie zentral und von geschulten Experten umfangreiches Wissensmanagement für das eigene Unternehmen betreiben wollen und Sie zudem umfassende Ressourcen für das Pflegen dieses Wissensmanagement haben, ist Enable Now eine mögliche Lösung für Sie.

Wenn Sie einfach und schnell, dezentral und ohne Schulungsaufwand Inhalte generieren möchten, die Ihnen am Ende auch gehören, ist FlowShare vielleicht die Lösung für Sie.

Es gibt jedoch Fälle, da ist die Entscheidung nicht ganz so einfach: Zum Beispiel, wenn Sie erstmal in das Thema reinkommen wollen oder eher in kleinem Umfang Inhalte erstellen wollen. Oder wenn noch nicht ganz klar ist, wer in Zukunft bei Ihnen Lerninhalte erstellen soll und wer die Zielgruppe ist. Für diesen Fall haben wir Ihnen einen Überblick erstellt und die jeweiligen Stärken von Enable Now und FlowShare ausgearbeitet.

Eine Übersicht

Enable Now

FlowShare

Einarbeitungszeit

Schulung notwendig (3-10 Tage Einarbeitung, je nach Vorerfahrung)

Keine Schulung erforderlich, Innerhalb von wenigen Minuten einsatzbereit

Verfügbarkeit

Cloud oder On-Premise

On-Premise

Sprachen

Über 40 Sprachen, Sprachen- und Screen-Übersetzung

Deutsch, Englisch, Französisch (weitere Sprachen möglich)

Ausgabeformate

Videos, Simulationen, Prozessdokumentationen, E-Learning-Kurse, Tests, Solution-Manager Content, kontextsensitive Anleitungen, E-Learnings, Schulungshandbücher

Bearbeitbare Flow-Datei, PDF, Word, PNG, Powerpoint, HTML, kontextsensitive Anleitungen im Beta-Test (“guided Tour”)

Vertrieb bzw. Weitergabe der erstellten Unterlagen an Nutzer außerhalb der Organisation erlaubt?

Nein

Ja

Kosten

Variable Kosten in großem Umfang

Ab 21€ pro Monat pro Arbeitsplatz, modular einsetzbar

Weitere Bearbeitung möglich?

Ja, umfassend, Verknüpfung mit externen Programmen möglich

Ja, eingeschränkt, in der Software sowie die fertige Dokumentation in Office

Anpassung an Corporate Identity?

Ja, umfassend

Farben, Logo, Upload von eigener PowerPoint Vorlage

Plattform zum Ablegen der Lerninhalte?

Ja

Nein

Software-Kompatibilität

32-Bit optimal, bei 64-Bit Mehraufwand

32-Bit und 64-Bit

Kostenloser Test?

Nein

Ja

Enable Now

Das ausgegebene Ziel von Enable Now ist es, Wissenstransfer effizient zu gestalten. Dazu bietet die Software ein umfassendes Funktionsangebot: Von Simulationen, Test-Skripten und E-Learning-Videos über Transaktionsdokumentationen und Schulungshandbücher bis zu Demos und kontextsensitiven Benutzerhilfen. Es kann eine große Breite an Materialien und Formaten generiert und über eine Datenbank zugänglich gemacht und geteilt werden.

Desweiteren ist Enable Now sowohl in der Cloud, als auch On-Premise verfügbar und bietet automatische Übersetzungen in über 40 Sprachen an. Besonders praktisch ist dabei die automatische Screenübersetzung: Enable Nows Re-Recording-Fähigkeit erlaubt es, eine zum Beispiel auf Deutsch gemachte Aufzeichnung, automatisch in einer anderen Sprache zu replizieren und in einer neuen Datei abzulegen. Ohne dass explizites Wissen in der Fremdsprache vorausgesetzt wird, können so innerhalb kürzester Zeit Anleitungen in vielen verschiedenen Sprachen erstellt werden.

Mit Enable Now können vorhandene Informationen aus diversen Formaten importiert und die Materialien nachträglich bearbeitet werden. Für Letzteres ist auch die Verknüpfung mit externen Programmen, wie zum Beispiel Paint, möglich. Insgesamt ermöglicht die Software umfassendes Entwickeln, Bearbeiten und Verteilen von Lerninhalten.

Anwendungsfall

Enable Now ist besonders sinnvoll, wenn man komplexe Inhalte in Kombination mit Medien wie Grafiken und Prozessdiagrammen darstellen, sowie mehrere Sprachen nutzen möchte. Ein wichtiger Anwendungsfall sind Wissensdatenbanken: Für den Aufbau eines kompletten Wissensmanagements ist Enable Now sehr gut geeignet. Die Software ermöglicht Power Usern die Herstellung einer großen Varianz an Unterlagen mit hoher Qualität und Informationsdichte.

Weniger geschulte Mitarbeiter im Software-Support können zudem mithilfe des Instant Producers miteinbezogen werden. Dieser ist eine der vier Komponenten von Enable Now und weniger umfangreich in seinen Möglichkeiten zur Nachbearbeitung. Er kann bestimmten Usern freigegeben werden um z.B. abteilungsspezifische Prozesse aufzunehmen und ermöglicht so teilweise auch dezentrales Dokumentieren.

Trotzdem ist auch der Instant Producer noch relativ komplex und wird meist trotzdem nur einer sehr begrenzten Zahl an Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Die Nachbearbeitung der Inhalte aus dem Instant Producer ist nur für Nutzer einer Autorenlizenz möglich.

Vorteile kurz und knapp:

  • Umfassende Funktionen, Ausgabeformate und Bearbeitungsmöglichkeiten
  • Unterstützung von mehr als 40 Sprachen
  • Darstellung von komplexen Inhalten mit hoher Informationsdichte
  • Cloud- und On-Premise-Verfügbarkeit

Mögliche Hindernisse

Jedoch gibt es auch weniger passende Anwendungsfälle: Mit Enable Now-generierte Inhalte unterliegen dem Consumer-Lizenzmodell. Das bedeutet, dass eine Weitergabe der Materialien nicht erlaubt ist und die Inhalte stattdessen nur im Unternehmen verwendet werden dürfen. Trainingsbetrieben und externen Autoren kann dies Schwierigkeiten bereiten: Sie haben keinen Einfluss darauf, ob ihre Kunden Lizenzen besitzen oder nicht.

Zudem hat das Ganze natürlich auch seinen Preis. Pauschale Aussagen sind zwar schwierig, da der Preis für Enable Now je nach Unternehmen und Anwendungsfall variieren kann. Insgesamt kann man sagen, dass die Kosten das breite Spektrum an Möglichkeiten der Software widerspiegeln – und dementsprechend umfangreich sind. Schon für kleine Unternehmen können diese jährlich im im vierstelligen Bereich liegen.

Komplexität

Außerdem kann ein großer Vorteil von Enable Now gleichzeitig zu dessen Haken werden. Mit dem großen Funktionsumfang geht nämlich auch Komplexität einher. Für eine erfolgreiche Nutzung ist nach der Installation eine anfängliche Beratung nötig. Ohne eine solche Schulung ist Enable Now kaum einsetzbar. Je nach Einsatzzweck und vorhandener Infrastruktur sollten grob 3-10 Tage Vorlaufzeit vor dem Einsatz der Software einkalkuliert werden.

Dazu kommt, dass Unternehmen sich bewusst sein müssen, dass auch nach der Einführung von Enable Now kontinuierlich Kapazitäten benötigt werden, um sich um den Erhalt des Contents zu kümmern. Die Software bietet das Gerüst, das jedoch eigenständig mit Inhalt befüllt werden muss. Idealerweise kümmert sich jemand um Enable Now, der in der Materie steckt und gleichzeitig die Prozesse des Unternehmens kennt. Dieser kann dann die Inhalte in der Software rüberbringen und nach Möglichkeit auch mithilfe von Trainings den Kollegen vermitteln. Wenn es keinen Power User gibt, der sich mit Enable Now auskennt und für dessen Pflege zuständig ist, sind die Inhalte schnell veraltet.

Wichtig ist noch, dass Enable Now auf 32-Bit-Anwendungen ausgerichtet ist. Das bedeutet, dass 32-Bit-Anwendungen aufgezeichnet werden können. Bei anderen Anwendungen mit 64-Bit können ein erhöhter Aufwand und Zusatzkosten auf Ihr Unternehmen zukommen, weil Unterprogramme für die Nutzung von Enable Now geschrieben werden müssen.

Expertenmeinung

Da wir selbst keine Enable Now-Nutzer sind, haben wir für diesen Artikel externes Wissen des SAP-Experten Jörn Halsinger von der Dicebridge Training hinzugezogen.

Jörn ist Trainer und Autor für IT Schulungsprojekte im SAP Umfeld und weiß die variablen Einsatzmöglichkeiten der Software sehr zu schätzen: “Enable Now ist riesengroß. Das hat Möglichkeiten, die weit über das hinausgehen, was früher üblich war. Die SAP-Orginalsoftware bietet Unternehmen, die ein umfassendes Knowledge-Management aufbauen möchten, gewaltige Möglichkeiten und Chancen.” Er selbst erstellt mit der Software zum Beispiel “Anwenderdokumentationen, Schulungspräsentationen und Simulationen” die in Schulungen eingebaut werden. „Zusätzlich können diese bei Bedarf auch in Unterstützungssysteme der Kunden, wie dem DesktopAssistent, eingebunden werden.“

Gleichzeitig macht Jörn deutlich, dass Enable Now sehr “intensiv” ist: “Mir muss klar sein, dass der Einsatz von Enable Now nicht mal eben erfolgen kann. Als Unternehmen müssen für ein solches System intern Ressourcen geschaffen werden, die das System betreuen. Benötigt würden für die Nutzung einerseits Zeit und andererseits ein gewisses Anwenderwissen, welches in Schulungen erworben werden sollte.

Als SAP-Trainer ist Jörn außerdem von seinen Kunden abhängig: „Wenn die Kunden keine Enable Now Lizenzen besitzen, können aufgrund des SAP-Lizenzmodells die Schulungen nicht mit der Software erstellt werden.“

FlowShare

Gegen die Universalsoftware Enable Now ist FlowShare der kleine Zauberzwerg. Die Dokumentationssoftware bietet schnell und einfach die automatisierte Erstellung von Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

FlowShare läuft On-Premise und auf Windows. Es unterstützt die Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch, an weiteren Sprachen wird derzeit gearbeitet.
Mit 21 € pro Lizenz pro Monat stellt FlowShare eine deutlich flexiblere und kleinere Investition als Enable Now dar.

Anwendungsfall

Mit FlowShare können digitale Prozesse direkt während des Durchführens automatisiert aufgenommen und so für andere Nutzer festgehalten werden. Die generierten Klick-Anweisungen können in verschiedenen Formaten gespeichert werden: Von PDF, über Powerpoint, Word und PNG, bis zum HTML- Format für das direkte Einbauen ins Firmenwiki. Zusätzlich können die Anleitungen mit der Farbauswahl und dem Firmenlogo an die corporate Identity angepasst, sowie eigene Templates für PDF und Powerpoint erstellt werden.

Neben dem Preis ist die Einfachheit ein großer Vorteil der Software: FlowShare wurde entwickelt um effizient und schnell Anwenderwissen aufzuzeichnen. Es ist bewusst eine “kleine Lösung”, mit der ohne Aufwand jede Art von Prozess aufgezeichnet werden kann. Die Software ist für jeden verständlich und benötigt keinerlei Einarbeitungszeit. Auf diese Weise können nicht nur geschulte Mitarbeiter der IT-Abteilung oder vom Onboarding FlowShare nutzen. Stattdessen wird jeder Mitarbeiter im Unternehmen befähigt, sein Anwenderwissen aufzuzeichnen und weiterzugeben.

User-generated Content

Dies folgt dem allgemeinen Trend “User-generated Content”: Statt der Anbieter einer Software oder zentral der IT, erstellen die tatsächlichen Nutzer eines Mediums die zugehörigen Inhalte. Denn Anwender haben durch ihre persönliche Arbeit häufig einen besseren Einblick und mehr Verständnis für die betroffenen Themen und Prozesse. Dies ist besonders wichtig im Anbetracht von immer dezentraleren Unternehmen und verstärkter Spezialisierung. Mithilfe von FlowShare kann hier von Experten selber ihr einzigartiges Fachwissen dokumentiert werden.

Dazu kommt, dass FlowShare-Anleitungen sich nach dem Erstellen vollständig in Ihrem Eigentum befinden. Das bedeutet, dass ein unbegrenztes Verbreiten der Anleitungen möglich ist und die Materialien z.B. im HTML-Format auch direkt auf die Firmenwebsite, ins Wiki oder wo sie sonst hin sollen eingebaut werden können. FlowShare kann auf der miraminds-Website heruntergeladen und kostenlos ausprobiert werden.

Zurzeit arbeitet miraminds zudem noch an einer weiteren Software: Dem FlowGuide. Dieser geht noch einen Schritt weiter als reine Softwaredokumentation und liefert dem Anwender kontextsensitive Hilfe. Der FlowGuide erlaubt das interaktive Abspielen von Anleitungen, sodass Anwender mit ihrer Maus nur noch dem Guide auf ihrem Bildschirm folgen müssen und so innerhalb von kürzester Zeit zu der Lösung ihres Problems gelangen.

Vorteile kurz und knapp:

  • Kostengünstiger und flexibler
  • Keine Einarbeitungszeit – direkt einsetzbar
  • Unbegrenztes Verbreiten der Anleitungen
  • Freie Testversion – Ohne Risiko ausprobieren

Mögliche Hindernisse

Wenn man FlowShare und Enable Now vergleicht, wird schnell deutlich, dass FlowShare mit einem deutlich kleineren Funktionsumfang daher kommt. Es bietet nicht das breite Spektrum an Ausgabeformaten, die mit Enable Now ausgegeben werden können und erlaubt eine begrenzte Bearbeitung der generierten Anleitungen.
Das bedeutet auch: Mit Enable Now erstellte, animierte Klick-Anleitungen können nicht eins-zu-eins genauso mit FlowShare erstellt werden. FlowShare erlaubt ebenfalls das Erstellen von Klick-Anleitungen, allerdings in einer vereinfachten Version und dafür mit weniger Aufwand.

Expertenmeinung

Auch der Experte Jörn Halsinger nimmt diese Argumente wahr:

“Die Vorteile von FlowShare sind die einfache Benutzung, für die keine große Schulung erfolgen muss und ein attraktives Preis- und Lizenzmodell. Das Lizenzmodell erlaubt es uns, Anwenderdokumentationen mit unseren Rechnern im Kundenauftrag zu erstellen und diese bei Bedarf auch nachzubearbeiten ohne, dass der Kunde die Software erwerben muss.”

Die größten Unterschiede liegen für ihn in der: “Nachbearbeitungs- und Wiederverwendbarkeit der Rohaufzeichnungen”:

“Die Möglichkeit Simulationen oder E-Learnings aus dem Content zu erstellen sind bei FlowShare nicht vorhanden. Es ist ein einfaches Tool, dass durch die simple Benutzeroberfläche für den Bereich der Klick-Anleitungen sehr gut geeignet ist. Wir nutzen es sehr gerne bei Kunden die keine große Softwarelösung wollen oder können. Für die reine Erstellung einer einfachen Anwenderdokumentation in Form von Klick-Anleitungen ist es ein gutes Werkzeug.”

Fazit:

Enable Now ist eine nützliche Software mit beeindruckendem Funktionsumfang, die seit über 20 Jahren entwickelt und optimiert wird. Dass sich die Anschaffung für Sie lohnt, hängt jedoch von bestimmten Voraussetzungen ab und bei Ihrer Entscheidung kommt es sehr auf Ihre Ziele und das Budget an.

Enable Nows Stärken liegen in den automatischen Übersetzungen in viele Sprachen, dem kollaborativen und ausführlichen Arbeiten und Bearbeiten an Inhalten und dem Erstellen von Simulationen. Es ist gut geeignet für sehr hohe Erwartungen an Lerninhalte und umfassenden Bedarf an Nachbearbeitungen, sowie beispielsweise den Aufbau eines umfassenden Wissensmanagements.

Voraussetzungen für Enable Now sind Power User, die auf die Software geschult wurden und didaktisches Know How mitbringen, um das Beste aus ihr herauszuholen. Dazu kommt das Budget für Schulungen und die Kosten der Software selber. Außerdem hat die Verwendung von Enable Now die Bedingung, dass die Zielgruppe der Lerninhalte, wie die Ersteller, ebenfalls eine Lizenz der Software besitzt.

FlowShare wurde entwickelt, um potenziell jedem Mitarbeiter unmittelbar solide und einfache Dokumentation zu ermöglichen. Dahinter steht der Ansatz, Dokumentieren auf mehreren Schultern verteilen zu können, ohne vorher geschult werden zu müssen und dabei trotzdem eine gleichbleibende Qualität der Anleitungen zu garantieren. Jeder Mitarbeiter, der eine FlowShare Lizenz besitzt, kann Anleitungen erstellen und bearbeiten.

Die erstellten Anleitungen wiederum gehören Ihnen und sind jederzeit abrufbar. Das bedeutet, dass jeder innerhalb oder außerhalb des Unternehmens die Inhalte nutzen kann, auch ohne FlowShare installiert zu haben. Dadurch, dass FlowShare-Dokumente auch an Ihre Kunden weitergegeben werden können, ist die Software gerade für Trainer und Software-Hersteller interessant.

Ein großer Vorteil, falls Sie sich noch nicht so ganz sicher sind: FlowShare können Sie ganz einfach und ohne Risiko testen.

Man kann es auch so sehen:
Enable Now ist der A380, FlowShare ist das Flugtaxi (preislich wie im Funktionsumfang) – die Frage, in welcher Konstellation, Sie was davon benötigen, hängt von Ihrer Situation ab.

Wir hoffen dass dieser Überblick Ihnen weiterhilft, um unsere Lösungen besser einzuschätzen und sich zu entscheiden, welche Software Sie sich anschaffen. Ganz allgemein gibt es natürlich neben Enable Now und FlowShare noch eine ganze Reihe an weiteren Lösungen – alle mit Ihren eigenen Vor- und Nachteilen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns unter info@miraminds.com.

IT-Support – Zahlen, Daten, Zukunft?

Die Definition “IT-Support”, der aktuelle Stand und welche Anforderungen es in Zukunft an den Bereich gibt:

Er ist häufig das Zünglein an der Waage, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg: Unsere digitale Welt braucht einen starken IT-Support – aber haben wir den?

Laut Wikipedia dient der IT-Support per Definition der Lösung von Hardware- oder Softwareproblemen. Dazu werden Hilfsmittel wie Ticketsysteme oder Callcenter eingesetzt. Vielleicht könnte man der Definition noch hinzufügen “und am Ende ist der IT-Support eigentlich immer Schuld”.

Es ist nicht fair: In unserer immer stärker digitalisierten Welt, sind wir auch immer abhängiger von der Technik. Egal ob Einkauf, Buchführung, Controlling oder Personalwesen, eigentlich alle Geschäftsprozesse von Unternehmen laufen heute – zumindest teilweise – digital ab. Das hat Folgen: Wenn die Technik dann mal nicht funktioniert, gibt es schnell Ärger. Laut ERS Computer Solutions kosten IT-Ausfälle Unternehmen durchschnittlich 1.55 Millionen Dollar im Jahr – Und wer muss es dann richten? Die IT-Abteilung. Am liebsten schnell, geräuschlos und ohne dass irgendjemand in seiner Arbeit gestört wird.

Gleichzeitig zeigt eine Studie von Cherwell mit über 1000 internationalen Teilnehmern, dass die Verantwortung solcher IT-Ausfälle dem Chef der IT-Abteilung (26 Prozent) oder dem CIO (17 Prozent) zugeschrieben wird – anstatt dem Mitarbeiter, der wirklich für den Ausfall verantwortlich war (16 Prozent).

Ein weiterer Aspekt sind sogenannte “Complementary Assets”. Das sind Güter, die benötigt werden um den Wert aus einer Investition zu schöpfen. Bei IT- Investitionen sind dies zum Beispiel Mitarbeiterschulungen, Wartung oder die technische Integration. Ohne diese komplementären Investitionen kann die Technik nicht ihre Wirkung entfalten. Forschung zum Thema Informationstechnik zeigt deutlich: Unternehmen, die ihre IT-Investition mit mehr “complementary assets” unterstützen, erhalten durchschnittlich höhere Gewinne aus ihrer Investition. Allgemein gilt, dass etwa 80 Prozent der Kosten, die z.B. durch den Kauf einer Software entstehen, nicht für den eigentlichen Kaufpreis anfallen, sondern danach: nämlich genau durch die komplementären Güter. Auch hier steht der IT-Support im Zentrum: Er ist verantwortlich für die erfolgreiche Systemintegration und damit auch für die anfallenden komplementären Maßnahmen. Diese wiederum sind einerseits ein großer Kostenfaktor und entscheiden andererseits über die Effektivität neuer IT-Investitionen.

Technik-Probleme haben also höchste Relevanz und der IT-Support ist verantwortlich –

Doch wie gut ist der IT-Support eigentlich momentan?

Das sagen die Teilnehmer der Cherwell-Studie:
0%
“Es ist frustrierend dass es schwierig ist, jemanden aus der IT-Abteilung zu erreichen.”
0%
“Es werden zu wenig Trainings und Einführungen für neue Software angeboten.”
0%
“Es fehlt ein Self-Service-Portal, mit dem sich Routineprobleme selbst lösen oder Service-Anfragen stellen lassen.”

Die Cherwell-Studie zeigt großen Bedarf auf: Das Problem “Mein PC funktioniert nicht” wurde zum häufigsten Aufreger am Arbeitsplatz gewählt und etwa jeder Dritte findet es frustrierend dass es schwierig sei, jemanden aus der IT-Abteilung zu erreichen. Dazu kommen fehlende Hilfsangebote: 20% der Mitarbeiter sind der Meinung, dass zu wenig Trainings und Einführungen für neue Software angeboten werden und 14 Prozent vermissen ein Self-Service-Portal, mit dessen Hilfe sich Routineprobleme selbst lösen oder Service-Anfragen stellen ließen.

Weniger technikaffine Kollegen allein gelassen

Momentan verbringt laut ERS Computer Solutions jeder Angestellte durchschnittlich 30 Minuten pro Woche damit PC-Probleme alleine zu beheben – das kostet Unternehmen Zeit und Geld. Außerdem zeigt sich ein großes Gefälle zwischen mehr und weniger technikaffinen Mitarbeitern. Zwar bewertet insgesamt die Mehrheit der Mitarbeiter ihren IT-Support als „sehr responsiv“ oder „angemessen“. Wenn man dies jedoch differenziert betrachtet, wird deutlich, dass vor allem technikaffine Angestellte zufrieden sind. Mitarbeiter, die sich selbst als Nachzügler in Sachen Technik sehen, fühlen sich deutlich weniger gut unterstützt.

Aber es gibt auch Lichtblicke: Fast zwei Drittel der Befragten bewerten ihre IT-Verantwortlichen im Unternehmen als “effektiv im Umgang mit IT-Ausfällen, die Auswirkungen auf die Kunden oder die Produktivität des Unternehmens haben”.

Was sagt uns das jetzt?

Insgesamt muss sich das Ansehen und das Bewusstsein für die Relevanz des IT-Supports in Unternehmen deutlich steigern. Laut des Statistischen Bundesamtes verfügten 2015 lediglich 14 Prozent der kleinen und 46 Prozent der mittleren Betriebe über eigene IT-Spezialisten. Mit Blick darauf, dass der IT in der digitalen Transformation die zentrale Rolle zukommt, ist dies zu wenig. Professionelle Unterstützung in der Implementierung digitaler Innovationen ist zwingend notwendig um sich nicht von der Konkurrenz abhängen zu lassen. Deswegen müssen Unternehmen Ressourcen schaffen und Nachwuchs für ihren IT Support suchen.

Wichtig ist auch das Ergebnis, dass weniger technikaffine Mitarbeiter häufig vom Rest abgehängt sind. Hier sind umfassende Trainings für die Nutzung neuer Software, sowie ein erreichbarer IT-Support ausschlaggebend. Mitarbeiter müssen in ihrer Techniknutzung so unterstützt werden, dass mentale Hürden abgebaut werden und sie unabhängig arbeiten können. Nur so ist der Einsatz von Informationstechnik effizient.

Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Self-Service-Portalen. In einer Studie der Computerwoche meinen über die Hälfte der Befragten sogar, dass diese Selbsthilfe-Portale zum “wichtigsten Meldeweg” aufsteigen werden. Kein Wunder: Ein effektiver Helpdesk kann, einmal aufgebaut, in Zukunft enorme Ressourcen sparen. Er ermöglicht, dass kleinere Probleme erstmal selbst gelöst und die wirklich dringenden Anfragen zur IT durchdringen.

Am Ende stehen IT-Supporter ja auch nicht ganz alleine da: Zur Unterstützung gibt es jede Menge hilfreiche Werkzeuge und Instrumente. Dazu zählen beispielsweise Dokumentationstools oder Software um Screencast zu erstellen. Wenn Unternehmen diese Werkzeuge gezielt einsetzen und dem IT-Support seine angemessene Bedeutung beimessen, kann der IT-Support vielleicht in Zukunft doch noch aufsteigen: Von dem, der immer Schuld ist, zum zentralen Erfolgsfaktor im Unternehmen!

Digitale Verwaltung Deutschland: Rennstrecke Digitalisierung oder Stolperstraße?

Probleme mit der Digitalisierung des öffentlichen Sektors in Deutschland – und wie wir sie aus dem Weg räumen können.

Das mit dem Behördengang ist ja so eine Sache. Wie beim Zahnarzt, will eigentlich keiner hin, ab und zu muss es doch mal sein und manchmal tut es ein bisschen weh – wenn es wieder (gefühlt) unendlich lange dauert.

Der aktuelle Stand ist bedenklich: 77 % der Deutschen sagen in einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom dass die Ämter prinzipiell zu lange bräuchten um ihre Anliegen zu bearbeiten. Sie wünschen sich eine digitale Verwaltung, in der Anliegen wie der Antrag auf Kindergeld, auf einen KITA-Platz oder eine Urkunde online beantragt werden können. Fast zwei Drittel haben zudem das Gefühl, dass die Behörden überlastet seien.

Das sagen die Deutschen in der Umfrage des Digitalverbands Bitkom:
0%
Die Ämter brauchen prinzipiell zu lange um meine Anliegen zu bearbeiten.
0%
Die meisten Behördengänge könnten problemlos auch online erledigt werden.
0%
Die Behörden wirken überlastet.

Deutschland unterdurchschnittlich

Das spiegelt sich auch im EU-Government-Ranking der europäischen Kommission wider, in dem Deutschland nur den 21. Platz belegt. Damit liegt das Land unter dem EU-Durchschnitt. Digitale Vorreiter-Länder wie Estland haben bereits eigene Systeme für ihre öffentliche Verwaltung entwickelt. Das dezentrale System “X-Road” erlaubt es den Esten fast alle Behördenvorgänge digital abzuwickeln. Auch beispielsweise die Niederlande mit ihrer elektronischen Behördenkarte oder Spanien, dank der eingeführten digitalen Unterschrift, sind bereits deutlich weiter auf dem Weg zur digitalen Verwaltung.

Aber woran liegt das?

Zu unbeweglich und zu wenig innovativ sei die deutsche Verwaltung – “Die digitalen Angebote, die es gibt, sind oft nicht bekannt genug oder zu wenig vom Bürger her gedacht und zu umständlich“, sagt Dr. Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrats. Deutschland brauche “eine echte E-Government-Offensive” – doch diese stockt. Obwohl bereits vor fünf Jahren das Programm „Digitale Verwaltung 2020“ von der Bundesregierung verabschiedet wurde, bleiben viele Probleme bestehen.

Ein Hindernis sind mangelnde Digitalkompetenzen bei den Mitarbeitern. Das Randstad Arbeitsbarometer 2018 zeigt, dass die öffentliche Verwaltung Schlusslicht ist. Nur 39% der Befragten im Öffentlichen Dienst geben an, dass ihr Arbeitgeber die Beschäftigten in Digitalkompetenzen weiterbildet. Das ist ein großes Problem. Einerseits macht es den öffentlichen Dienst zu einem wenig attraktiven Arbeitgeber für junge Talente, die sich weiterentwickeln wollen. Das erhöht den ohnehin bestehenden Personalmangel der Verwaltung. Andererseits – und noch wichtiger – hindern mangelnde Digitalkompetenzen der Mitarbeiter ganz entscheidend die Transformation zu einer digitalen Organisation. Ein noch so intelligentes System, eine noch so effiziente Software nutzt nichts, wenn niemand in der Behörde sie bedienen kann.

Lösungen?

Gleichzeitig gibt es Hoffnungsschimmer. Viele spannende Initiativen gehen bereits die Herausforderung der Digitalisierung aktiv an. Ein Beispiel ist das EnergieCluster digitales Lübeck: Die Initiative verknüpft die Themen “Digitalisierung”, “erneuerbare Energien” und “Mobilität”. Zentral ist die intelligente Vernetzung von Akteuren aus diesen verschiedenen Bereichen: Das sind einerseits Unternehmen und die Stadt, aber gleichzeitig auch alle Lübecker Bürger und Bürgerinnen. Die Teilnehmer können sich über eine geschaffene Plattform austauschen und Gemeinschaftsprojekte angehen. Damit distanziert sich das EnergieCluster von individuellen Insellösungen und fördert die Entwicklung neuer Ideen durch Kooperation.  

Noch befindet sich die Initiative in der Gründungsphase, trotzdem konnte das EnergieCluster bereits den Bundeswettbewerb „Stadt.Land.Digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gewinnen. Das Ziel ist nun, mit der Plattform in den nächsten Jahren die Digitalisierung entscheidend voran zu bringen. Nun sind alle Bürger und Bürgerinnen eingeladen an diesem Prozess teilzuhaben.

Digitale Tools

Ein anderer Themenbereich sind digitale Werkzeuge. Denn die fehlenden digitalen Kenntnisse von Mitarbeitern im öffentlichen Dienst führen häufig dazu, dass wiederum deren IT-Abteilungen überlastet sind. Die IT-Verantwortlichen sind nämlich diejenigen, die bei digitalen Problemen Support für ihre Kollegen leisten müssen – anstatt Innovationen für eine digitale Verwaltung voranzutreiben. So bleibt keine Zeit um an der mangelhaften IT-Struktur etwas zu ändern.

Ein Teufelskreis, aus dem es ohne Schulungen des Personals keinen Ausweg gibt. Einige Vorreiter-Verwaltungen in Deutschland haben dafür ihre ganz eigene Lösung gefunden:

Auch dort musste die IT-Abteilung für die Kollegen digitale Hilfestellungen geben. Auf aufwendige Art und Weise wurden mit Screenshots Dokumentationen und Anleitungen erstellt. Das kostete viel Zeit und erzeugte nur ein mittelmäßiges Ergebnis.

Seit einiger Zeit nutzen diese Verwaltungen deswegen nun Flowshare. Mit der Dokumentations-Software erstellen sie innerhalb kürzester Zeit umfassende Anleitungen mit Bild und Klickbeschreibung. Diese Anleitungen nehmen den Kollegen Ängste vor Überforderung bei der Arbeit mit neuer Software. Zudem erleichtern sie das Einarbeiten neuer Mitarbeiter. Thomas Lang, Leiter der Abteilung “Information und Kommunikation” der Stadtverwaltung Limburg rät deswegen: “Die Testversion herunterladen und einfach ausprobieren”.
Natürlich lösen Anleitungen nicht alle Probleme der digitalen Verwaltung in Deutschland. Sie sind jedoch ein gutes Mittel um die IT-Abteilungen zu entlasten und damit Handlungsfreiraum für digitale Innovationen zu schaffen. Mehr zum konkreten Anwendungsfall von Flowshare in der Verwaltung lesen Sie in unseren Anwendungsfällen. Wenn Sie weitere spannende Ansätze oder Werkzeuge für die digitale Transformation kennen, lassen Sie uns das gerne wissen! Hinterlassen Sie uns einen Kommentar oder schreiben Sie uns an info@miraminds.com.

LEARNTEC 2019: viel Feedback, ein erster Platz und ein voller Erfolg

Wenn der Schwabe „geil“ sagt…

…dann ist er wirklich beeindruckt. Wir sind enthusiastisch, erschöpft und rundum zufrieden heimgekehrt aus Karlsruhe von der LEARNTEC Messe 2019. Drei Tage, in denen der dringende Bedarf von Unternehmen nach digitalem Informationsmanagement sichtbar wurde – ein Fazit.

Ein volles Programm stand uns auch dieses Jahr auf der LEARNTEC Messe bevor. Mittlerweile fast schon Tradition für miraminds, waren wir neben der der Standbetreuung wieder mal mit Pitches und Workshops beschäftigt – und das mit Erfolg! Trotz starker Konkurrenz konnte Sofia mit ihrer Präsentation den ersten Platz im Schul-Pitch für uns gewinnen. Und das, obwohl miraminds gerade erst eingestiegen ist, in den Bereich der Schulen, Lehrerzimmer und SchiLfs (Schulinterne Lehrerfortbildungen). Die geringe Einstiegshürde von Flowshare, der unmittelbare Anwendungsfall, sowie die besonderen Konditionen für Bildungseinrichtungen haben die Jury am Ende überzeugt. Darüber freuen wir uns natürlich sehr und sind sehr stolz! Mehr Informationen zu Flowshare in der Bildung finden Sie in unserem Blogbeitrag zu dem Thema.

Aber auch neben der Bühne können wir bilanzieren: Wir fahren immer wieder gerne auf die LEARNTEC! Dank gezielter Gespräche haben wir viel komprimiertes, hochqualitatives Feedback mit zurück nach Hamburg genommen. Neben bekannten Gesichtern, haben wir Interessenten aus allen Branchen und allen Ecken Deutschlands getroffen: Startups, sowie sämtliche deutsche Automobilhersteller, Schulen, sowie DAX-Konzerne. Eine sichtbare Entwicklung dabei: Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Denn merklich steigt auch der allgemeine Druck Änderungen zu vollziehen und Lösungen im Bereich E-Learning zu finden. Während bei vielen Unternehmen der Wille zu Änderungen auch in den letzten Jahren schon da war, wurde dieses Jahr das “müssen” spürbar.

Betriebe sind in Zugzwang Strategieentscheidungen zu treffen und die LEARNTEC ist dabei die Anlaufstelle beim Thema E-learning. Da kommt es schon mal vor, dass ein Kunde klarmacht, dass er in den nächsten Monaten 10.000 Leute schulen muss und dafür jetzt eine Lösung braucht.

Unser persönlicher Lieblingsmoment?

Uns freut es natürlich sehr, wenn wir Menschen mit unseren simplen, aber effizienten Lösungen begeistern können. Wenn sich erst der Chef eines Unternehmens lange mit uns unterhält, kurz darauf mit seinem Projektleiter vorbeischaut und nur ein wenig später das ganze Team beim miraminds-Stand auf der Matte steht, ist das eines der größten Komplimente, das wir bekommen können. Wir mischen den Markt rund um den IT-Support auf und gehen das Thema neu an. Mit unseren Lösungen bieten wir Unternehmen eine neue Perspektive:

Sie bekommen eine schlanke Lösung, die große Zeit- und Ressourcenersparnis bietet. Unsere effizienten Werkzeuge ermöglichen es innerhalb kürzester Zeit Arbeitsprozesse an Mitarbeiter und Kunden zu vermitteln. Die Anwender folgen am Ende ganz bequemen Klick-Anleitungen und nehmen Anwenderwissen dabei ganz nebenbei auf. Auf diese Weise sind wir auch dem “MittelstandsWiki” aufgefallen: In Ihrem LEARNTEC-Report berichtet die Redaktion über miraminds’ Lösungen.

Was sonst noch so los war?

Der Trend geht zum Wachstum: Statt früherer einzelner Halle, fand die LEARNTEC 2019 wie letztes Jahr auch wieder in zwei Hallen statt. Nennenswert ist auch der Trend beim Thema Virtual/Augmented Reality (VR und AR). Zwar ist die Technologie noch immer nicht massentauglich, bewegt sich aber deutlich in Richtung Alltagsnutzung und weg vom Futurismus. Interessant ist auch, dass einige der typischen “digital Buzzwords” auf der LEARNTEC bisher komplett zu fehlen scheinen. So tauchen die Themen Cloud und VR/AR beispielsweise immer wieder auf, während Blockchain bisher kaum eine Rolle spielt.

Was noch zu sagen bleibt? Wir bleiben dran und arbeiten fleißig weiter an Flowshare und Guide. Sie wollen sich auch anleiten lassen und Early Adopter werden? Melden Sie sich bei uns! Und klar ist natürlich auch: Nach der LEARNTEC, ist vor der LEARNTEC… Wir sehen uns nächstes Jahr, Karlsruhe!

Praxisfall Schule: Schritt für Schritt zur digitalen Bildung mit miraminds

Miraminds bietet seine Softwarelösungen jetzt auch zu ganz besonderen Konditionen für Bildungseinrichtungen an. Wie das dann im Schulalltag aussehen kann, lesen Sie hier:

Sie haben ominöse Namen wie “SchiLf” oder “LFB” und haben – wenn sie überhaupt stattfinden – eine schwierige Stellung:

Schulinterne (oder auch externe) Lehrerfortbildungen.

Gerade zum Thema „digitale Bildung“ gibt es hier einen enormen Nachholbedarf. Viele Lehrer sind unsicher und sagen: “Es müsste kompetente Schulungen der Lehrer zu neuer Hard- und Software geben”.

Aber wie schafft man das, effiziente Fortbildungen, die alle mitnehmen und nicht unendlich viel Zeit, Energie und Geld kosten? Einige Pioniere haben dafür seit neuestem unsere Software-Lösungen für sich entdeckt. Das finden wir großartig und bieten deswegen ab jetzt spezielle Lehrer- und Campuslizenzen mit bis zu 90% Ermäßigung zum regulären Preis an – so wollen wir unseren Beitrag zur “digitalen Bildungsrevolution” leisten!

Wie das ganze funktioniert?

Miraminds Lösungen geben Lehrern ein effizientes Werkzeug, um sich selbst zu helfen. In den allermeisten Schulen müssen sich Lehrkräfte um den technischen Support kümmern – das können Sie nun mithilfe von Flowshare und Guide tun.

Aber ganz von vorne. Stellen Sie sich den Lehrer Herrn Franz vor. Herr Franz ist, wie alle Lehrer, sehr bemüht um den Lernfortschritt seiner Schüler. Er würde gerne mit der Zeit gehen und die neuesten Möglichkeiten digitaler Plattformen und Lernsoftware für seine Klassen nutzen. Außerdem soll er ab dem kommenden Monat ein elektronisches Klassenbuch verwenden und Arbeitsblätter werden neuerdings von der Fachschaft ins Online-Medienzentrum hochgeladen. Gestern hat er bereits versucht sich in das Medienzentrum einzuloggen, aber irgendwas hat trotz mehrerer Versuche dabei nicht geklappt. Außerdem muss er sich unbedingt in die Verwendung des elektronisches Klassenbuchs einarbeiten. Der letzte Versuch endete in einem mittelschweren Chaos, in dem aus Versehen vorige Einträge gelöscht wurden und nichts so eingetragen wurde wie es sollte.

Herrn Franz geht es wie vielen Lehrern. Sie würden gerne mehr digitale Werkzeuge nutzen, haben aber gleichzeitig noch zahlreiche andere, wichtige Aufgaben zu Erledigen – da bleibt wenig Zeit für das digitale Klassenbuch.

Lehrer als IT-Ansprechpartner

Auf der anderen Seite gibt es Lehrer wie Frau Weise. Sie hat Informatik studiert und kümmert sich an ihrer Schule, zusätzlich zu ihren Unterrichtsstunden, um den IT-Support. Wenn Kollegen Fragen haben, kommen sie zu ihr. Gerade in Zeiten der Einführung neuer Schulsoftware ist Frau Weise eine gefragte Frau: Es dauert häufig lange, bis alle Kollegen die Anwendung verstanden haben, viele Fragen tauchen doppelt und dreifach auf und Frau Weise muss zeitaufwendige Schulungen erstellen.

Die Lösung – Schritt für Schritt

Frau Weise und Herr Franz haben mit miraminds ihre Lösung gefunden. Es ist so einfach, wie es effizient ist: Die Schule der beiden Lehrer hat 5 Lizenzen der Software Flowshare erstanden. Damit erstellt Frau Weise jetzt in Echtzeit der Nutzung, übersichtliche Schritt-für-Schritt Anleitungen für ihre Kollegen. Beispielsweise das elektronische Klassenbuch:

1) Sie startet die Aufnahme der Software Flowshare und führt dann die Schritte für einen neuen Eintrag ins Klassenbuch durch.

2) Am Ende beendet sie die Aufnahme. Flowshare hat alle ihre Anwendungsschritte mit Screenshot, Klickmarkierung und Textbeschreibung festgehalten.

3) Die fertige Anleitung konvertiert Frau Weise in Pdf, Word und Powerpoint-Format und nutzt sie bei Ihrer nächsten SchilF – “Schulinternen Lehrerfortbildung”, um den Kollegen die Nutzung des Klassenbuchs zu demonstrieren.

4) Außerdem schickt sie im internen Verteiler die Flow-Datei der Anleitung rum. Wer noch Fragen hat, kann mit der zweiten miraminds-Software Guide diese Flow-Datei interaktiv auf dem Computer abspielen. Das heißt, dass die Software die Anleitung Schritt für Schritt durchgeht und auf dem Bildschirm direkt anzeigt, was, wo geklickt werden muss. Auf diese Weise bleiben am Ende keine Fragen mehr offen.

Mit miraminds Software-Lösungen statten bereits mehrere Schulen ihre Lernplattformen, E-Learning Anwendungszentrum und Lehrerfortbildungen aus. Software-Neueinführungen werden so effizient ins Kollegium eingeführt und Nutzerfragen schnell aus dem Weg geräumt. Programme werden passgenau auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Lehrer zugeschnitten erklärt. Gleichzeitig werden die Zuständigen für den internen IT-Support, die Medienzentren oder Projektkoordinatoren “Digital” enorm entlastet.

Schulen wie die berufliche FAS in Limburg konnten uns bereits zufrieden rückmelden: Dank dem einfachen selbsterklärenden Design und der guten und problemlosen Funktionsweise haben sie mit miraminds bereits mit Erfolg neue Software eingeführt.

Und Ihre Schule?

Wenn Sie sich angesprochen fühlen von den Herausforderungen der digitalen Bildung und Interesse haben die miraminds-Lösungen auszuprobieren, haben wir etwas für Sie. Miraminds sucht derzeit noch Pilotschulen, die unsere Software ausprobieren wollen. Dazu bieten wir jetzt einzelne Lehrerlizenzen, sowie Pakete mit Campuslizenzen mit bis zu 90% Preisnachlass an. Melden Sie sich dazu gerne bei info@miraminds.com oder probieren Sie unsere Software ganz einfach selber aus.

Sagen sie es auch gerne Kollegen und Lehrerfreunden weiter – wir hoffen auf das Überwinden digitaler Barrieren und freuen uns auf Ihr Feedback!

Digitale Bildung mit Erfolg: Miraminds in der Schule

Was in der Wirtschaft funktioniert, geht noch besser in der Bildung – miraminds Softwarelösungen gibt es jetzt auch zu ganz besonderen Konditionen für Schulen.

Sie ist derzeit eine der größten Herausforderungen und Chancen zugleich und sie macht auch vor den Schulen nicht Halt: Die Digitalisierung.

Im Moment ist sie in aller Munde, die “digitale Bildungsrevolution” – wenn sie denn revolutionär wäre. Denn wie auch die SZ leider bemängeln muss: “Revolution sieht anders aus” (Süddeutsche Zeitung). Deutschland steht vor einem Problem. Alle wollen die digitale Bildung, aber es gibt keine umfassende Strategie wie. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und zahlreiche Initiativen gestartet, vom Digital-Gipfel, über die Schulcloud bis zu Publikationen über den “Megatrend Digitalisierung”. Diese Maßnahmen sind wichtig und erste Schritte in eine richtige Richtung. Trotzdem bleiben sie bisher leider weit von der eigentlichen Schulrealität entfernt.Denn noch halten gravierende, sehr grundlegende Probleme den digitalen Unterricht auf:

Mangelnde IT-Kompetenz

Zwar haben die meisten Schulen Desktop-PCs oder Laptops zumindest in begrenzter Zahl zur Verfügung, es hapert jedoch häufig an anderer Stelle: Viele Lehrkräfte werden mit den digitalen Aufgaben komplett allein gelassen. 62% aller Lehrer geben mangelnde IT-Kompetenz der Lehrkräfte als Hürde für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht an. Sie fühlen sich ohne Weiterbildungen den “Jugendlichen hoffnungslos unterlegen”. Das ist ein großes Problem, wenn fast die Hälfte der Lehrer angibt keine Formen der Weiterbildung zu Verfügung zu haben.

Kein ausreichender technischer Support

In den allermeisten Fällen gibt es keine externe, digitale Unterstützung für die Lehrer. Stattdessen kümmern sich in über 70% der Schulen ausgewiesene Lehrkräfte um den technischen Support. Das bedeutet für diese viel zusätzliche Arbeit und kann kaum ausreichen, um die digitale Lücke zu schließen.

Darum sind jetzt Lösungen in Sicht:

Miraminds will mit seinen Lösungen genau diese Lehrer unterstützen. Wir wollen die digitalen Hürden aus dem Weg räumen und den Weg frei machen, um doch noch die digitale Bildungsrevolution zu starten.

Auf Twitter werden die miraminds-Lösungen schon seit längerem als #Twitterlehrerzimmer Geheimtipp gehandelt. Ab jetzt gibt es die Software für alle Bildungseinrichtungen. Mit Flowshare können innerhalb kürzester Zeit hochqualitative Schritt-für-Schritt-Anleitungen erstellt werden. Der miraminds Guide erlaubt Ihnen das interaktive “Abspielen” dieser Anleitungen direkt auf Ihrem Bildschirm. Das ganze ist effizient, einfach und funktioniert mit allen Anwendungen: Ob das digitale Klassenbuch, der Schulplaner, Excel oder die neue Quiz-Software.

Die Nutzung all dieser Programme lassen sich ganz einfach mit miraminds erklären – und so wird Anwenderwissen in kürzester Zeit von einem Lehrer zum gesamten Kollegium weitergegeben. Auf diese Weise werden Lehrerfortbildungen ermöglicht, die wirklich Wissen vermitteln.

Darum sind jetzt Sie gefragt: Sie sind selber Lehrer und kennen die digitalen Hürden in der Schule? Sie müssen häufig selbst Kollegen Software erklären? Oder Sie würden gerne digitale Anwendungen besser verstehen, sind aber mit dem vorhandenen Support in Ihrer Schule nicht zufrieden?

Melden Sie sich bei uns!

Wir suchen zurzeit Pilotkunden, die miraminds Lösungen in der Schule anwenden wollen. Dazu bieten wir jetzt auch einzelne Lehrerlizenzen und Pakete mit Campuslizenzen mit bis zu 90% Preisnachlass an. Schreiben Sie uns gerne eine E-mail an info@miraminds.com.

Wir sind uns sicher: Gemeinsam räumen wir Schritt für Schritt die digitalen Barrieren aus dem Weg!

In unserem nächsten Blogbeitrag werden wir zudem noch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und Ihnen ganz konkrete Anwendungsfälle aus der Schule liefern: Wie sieht die Nutzung von Flowshare in der Schule genau aus? Wer nutzt die Software und wer profitiert davon? Bis dahin – Bleiben Sie im Flow!

Mit Flowguide in die Zukunft zum Augmented Workflow!

Ausblick

Diesen Winter ist es soweit: Miraminds launcht die Folgeanwendung der Software Flowshare.
Was ein “Augmented Workflow” eigentlich ist und was der Flowguide so kann, lesen Sie hier:

Sie kennen das bestimmt: Wenn Kollegen Fragen zur IT haben, oder an ihrem PC nicht weiter wissen, kommen sie zu Ihnen. Ihre Aufgabe ist es, den Kollegen so einfach wie möglich, aber umfassend wie nötig zu helfen. Das kostet viel Zeit und ist nicht immer nachhaltig.
Oder, Sie arbeiten mit komplexen Softwarelösungen und brauchen manchmal schnellen und effektiven IT-Support. Ihre Kollegen sind jedoch überlastet und geben Ihnen nur unzureichende Erklärungen. Sie wünschen sich einen leicht verständlichen Weg für Ihre digitalen Probleme, ohne sich jedes Mal seitenlange Anleitungen durchlesen zu müssen.

Glücklicherweise gibt es für Sie beide eine ganz einfache, schnelle und bequeme Lösung:

Der Augmented Workflow

“Augmented Reality” kennt mittlerweile fast jeder, die “computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung”. Wir gehen nun den Schritt zum “Augmented Workflow”: Mit unserer neuen Software Flowguide wird Ihr Arbeitsablauf, also der Workflow, direkt in Ihr Arbeitsumfeld eingebaut. Kein nerviges Lesen von Anleitungen mehr, keine Missverständnisse und unklare Erklärungen mehr.

Flowguide stellt nämlich sicher, dass digitales Anwenderwissen auch wirklich beim Nutzer ankommt. Der Nutzer muss nach dem Erhalt einer Anleitung nur noch auf Start drücken und dann wird ihm Schritt für Schritt live auf seinem Bildschirm angezeigt was und wo er klicken muss. Ganz bequem folgt er den Anweisungen seines intelligenten Wegweisers und gelangt so innerhalb von kürzester Zeit zu der Lösung seines Problems.

Wie das Ganze funktioniert?

Wie gewohnt erstellen Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit unserer Dokumentationssoftware Flowshare. Mit Flowguide können diese Anleitungen vom Nutzer dann interaktiv abgespielt werden, sodass dieser sich keine Anweisungen mehr durchlesen muss. Stattdessen wird ihm Schritt für Schritt genau angezeigt wo, wann und was er klicken muss – der Nutzer muss nur den Anweisungen folgen, bis das Ende der Anleitung erreicht und das Problem gelöst ist.

Der Flowguide ist der digitale Zusteller Ihres Anwenderwissens und verpackt dieses so, dass es jeder versteht.

Ihre Vorteile kurz und knapp:

Sie erstellen Anleitungen?

  • Enorme Zeitersparnis
  • Ad hoc Hilfe, wenn sie gebraucht wird
  • Sie erstellen eindeutige Anleitungen ohne Missverständnisse

Sie erhalten Anleitungen?

  • Komfort: Ohne Anstrengung digitalen Lösungen folgen
  • Anleitungen, die für jeden verständlich und verfügbar sind
  • Online und offline Nutzung

Und wann bekommen Sie den Flowguide zu sehen?

Neugierig geworden? Wenn Sie Interesse haben, Flowguide in Ihrem Unternehmen zu testen, bewerben Sie sich für einen Betatest! Schreiben Sie einfach an info@miraminds.com und alles weitere sprechen wir dann mit Ihnen ab.

Falls Sie momentan keine Zeit mehr haben den Flowguide auszuprobieren, gibt es noch eine zweite Chance den Flowguide kennen zu lernen. 2019 ist miraminds wieder auf der LERNTEC Messe in Karlsruhe. Dort werden wir das erste Mal in der Öffentlichkeit den Flowguide vorstellen. Über zahlreiche Besucher an unserem Stand O16 (O wie Ohhh!) und alle neugierigen Fragen freuen wir uns sehr! Viele Interessierte haben schon zugeschlagen, aber noch haben wir zwei letzte Tickets zu vergeben. Jetzt gilt es schnell zu sein: Wenn auch Sie noch dabei sein wollen, schreiben Sie uns schnell eine Mail, warum auch Sie im Januar dabei sein sollten. Mit etwas Glück sehen wir uns dann im nächsten Jahr in Karlsruhe.

Bei allen weiteren Fragen zum Flowguide oder dem Augmented Workflow schreiben Sie uns gerne eine Mail an info@miraminds.com oder machen Sie einen Vorführtermin mit uns aus… Denn mit dem Flowguide, ist die Lösung immer nur ein paar Klicks entfernt…

Wir sind auf der LEARNTEC 2019 – mit Innovationen im Gepäck!

Ankündigung

Im Januar 2019 ist miraminds auf der LEARNTEC Messe in Karlsruhe und stellt dort die neue Software Flowguide vor.

Jedes Jahr, gibt es ja so ein paar feste Termine, die man nicht verpassen darf: Weihnachten (näher als gedacht), Silvester (auch nicht mehr fern) – aber noch viel wichtiger danach: Die LERNTEC Messe in Karlsruhe!

Vom 29. bis 31. Januar 2019 findet wieder die Fachmesse für digitales Lernen statt. Drei Tage geht es rund um Themen Mobile Learning, Virtual Reality oder Digital Leadership. Über 300 Aussteller machen klar: Wir lernen unser Leben lang.

Da darf miraminds – wie jedes Jahr – natürlich nicht fehlen. Ende Januar werden wir uns auf den Weg in den Süden machen und freuen uns schon sehr auf innovative Gespräche, neue Ideen, Bekanntschaften und vielleicht zukünftige Kooperationen. Gleichzeitig werden wir etwas ganz besonderes mit nach Karlsruhe nehmen …

Innovationen im Gepäck: Der Flowguide

Denn endlich ist es soweit: auf der LERNTEC 2019 werden wir unsere neue Software Flowguide vorstellen. Mit dieser wird in Zukunft digitales Anwenderwissen noch einfacher, schneller und komfortabler weitergegeben – der Flowguide ist Ihr interaktiver Wegweiser zum Ziel!

Wir können es kaum erwarten Ihnen Genaueres zu präsentieren – aber bis Januar müssen Sie sich zur finalen Software noch gedulden. Auf der LEARNTEC finden Sie uns am Stand O16 (O wie Ohhh!) – und das Beste ist: Wir schenken Ihnen den Eintritt für den 3-tägigen Messebesuch! Melden Sie sich einfach bei info@miraminds.com und schreiben Sie uns wie viele Karten Sie benötigen.

Auch wenn Sie Interesse an weiteren Informationen, oder Fragen zum Flowguide haben, lassen Sie uns das gerne wissen. Weitere Auskünfte über den Flowguide, in seinen Funktionen und Anwendungen, folgen zudem in Kürze hier auf dem Blog.

Ansonsten sehen wir uns hoffentlich schon ganz bald auf der LEARNTEC Messe – bleiben Sie gespannt!

Big Data – von der Definition zum Anwendungsbeispiel

Flugzeug

Erfahrungsbericht von der MMM Konferenz 2018

„Minds mastering machines“

…was zunächst klingt wie eine Umschreibung von miraminds’ Unternehmensvision, war im Oktober der Titel einer Konferenz, rund um die Themen Big Data, künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML).

Für drei Tage kamen im Herzen Londons Forscher, Entwickler, Anwender und Interessierte zusammen um die Zukunft der Technik zu evaluieren. Da konnten wir nicht fehlen und wurden durch eine kleine Reise-Delegation im britischen Königreich vertreten. Das Ziel war, sich auf praktischer Ebene und jenseits von Hype, Hysterie und Buzzwords, einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten und Herausforderungen auf dem Gebiet zu verschaffen. Im Rückblick stellen wir fest: “Minds mastering machines” (oder auch “m-cubed”) war definitiv die richtige Plattform für dieses Ziel!

Highlights der M-cubed 2018

Aber von vorne: Auch falls bei Ihnen ML eher für Mililiter steht als für maschinelles Lernen und KI das Autokennzeichen für Kiel ist, sind Sie noch nicht verloren. Denn auch in London stand zunächst nochmal die Basis auf der Agenda: Was ist eigentlich Intelligenz, was künstliche Intelligenz und was maschinelles Lernen? Selbst Profis sind hier nicht immer ganz klar bei der Abgrenzung der Begrifflichkeiten. Sehr empfehlen können wir deswegen den Vortrag von Chris Knight. Leider nicht in bester Mikrofon-Qualität aber dafür mit gut verständlichen Erklärungen rund um KI und ML.

Ein weiteres Highlight war die Keynote-Präsentation von Joanna Bryson zur Fragestellung, ob Menschen oder Maschinen in der Zukunft die Oberhand haben werden (wir können Entwarnung geben ;-)).

Konferenz

Einen interessanten Anwendungsfall dagegen hat Stephanie Fischer von dem Münchener Startup Datanizing auf der Konferenz vorgestellt. In ihrem Vortrag demonstriert sie, wie mit maschinellem Lernen riesige Datenmengen ausgewertet werden können. Der Anwendungsfall mit direktem Bezug zur Konferenz: Was sollte man vor einem London-Trip wissen? Problem: Wir leben ja im ”Information Age”, also soll es das Trip-Advisor-Forum als Datenquelle sein. Dies ist aber – wie viele Datenquellen – flach. Das heißt, die Daten sind unstrukturiert und es ist schwierig schnell einen Sinn aus den tausenden von Einträgen herauszufiltern. In ihrem Vortrag zeigen die Münchner, wie sie die rund 1,3 Millionen Einträge in ihre “Text analysis Pipeline” schicken. Über den Download der Daten und verschiedene Bearbeitungsschritte filtern sie den Sinn der Informationen heraus. Vorläufiges Ergebnis übrigens: Heathrow ist eines der häufigsten genutzten Wörter des Forums, aber Gatwick ist im Kommen, London scheint eine weniger geeignete Stadt für Cocktails zu sein als New York und besonders beliebt sind die Wörter “Good” und “Day”.

In diesem Sinne können wir das bestätigen: Wir hatten drei “really good days” in London und können die Minds mastering machines definitiv jedem empfehlen, der einen praktischen Einstieg in diese Thematiken sucht. Es war ein aufschlussreicher Ausflug in die Welt von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.

Und was hat das mit miraminds zu tun?

Miraminds arbeitet an dem Ziel, Ihnen das Arbeiten am Computer und das Auffinden von Anwenderwissen signifikant zu erleichtern. Momentan sind wir in der heißen Phase unserer 2. Softwarelösung “Flowguide” – gleichzeitig haben wir schon eine bestimmte Idee für die übernächste Produktgeneration im Hinterkopf. Wir möchten herausfinden, ob wir durch die Beobachtung des Verhaltens eines Softwarenutzers seine Bedürfnisse an Hilfestellungen und Performance-Support erahnen können.

Durch die verschiedenen Vortragsreihen auf der m-cubed konnten wir uns in London gezielt Veranstaltungen passend zu diesen Ideen heraussuchen. Mit Erfolg: Drei Tage lang haben wir uns einer bunten Mischung aus mathematischen Hintergründen und Anleitungen zum Arbeiten mit künstlichen, neuronalen Netzen gewidmet. Nach dem Input folgt jetzt die Arbeit. Mit frischer Motivation und den neuen Erkenntnissen widmen wir uns weiter unserer Vision, jedem die Anwendung von komplexer Software zu ermöglichen – und halten Sie natürlich auf dem Laufenden, was Neuerungen bei uns angeht.