LEARNTEC 2019: viel Feedback, ein erster Platz und ein voller Erfolg

Wenn der Schwabe „geil“ sagt…

…dann ist er wirklich beeindruckt. Wir sind enthusiastisch, erschöpft und rundum zufrieden heimgekehrt aus Karlsruhe von der LEARNTEC Messe 2019. Drei Tage, in denen der dringende Bedarf von Unternehmen nach digitalem Informationsmanagement sichtbar wurde – ein Fazit.

Ein volles Programm stand uns auch dieses Jahr auf der LEARNTEC Messe bevor. Mittlerweile fast schon Tradition für miraminds, waren wir neben der der Standbetreuung wieder mal mit Pitches und Workshops beschäftigt – und das mit Erfolg! Trotz starker Konkurrenz konnte Sofia mit ihrer Präsentation den ersten Platz im Schul-Pitch für uns gewinnen. Und das, obwohl miraminds gerade erst eingestiegen ist, in den Bereich der Schulen, Lehrerzimmer und SchiLfs (Schulinterne Lehrerfortbildungen). Die geringe Einstiegshürde von Flowshare, der unmittelbare Anwendungsfall, sowie die besonderen Konditionen für Bildungseinrichtungen haben die Jury am Ende überzeugt. Darüber freuen wir uns natürlich sehr und sind sehr stolz! Mehr Informationen zu Flowshare in der Bildung finden Sie in unserem Blogbeitrag zu dem Thema.

Aber auch neben der Bühne können wir bilanzieren: Wir fahren immer wieder gerne auf die LEARNTEC! Dank gezielter Gespräche haben wir viel komprimiertes, hochqualitatives Feedback mit zurück nach Hamburg genommen. Neben bekannten Gesichtern, haben wir Interessenten aus allen Branchen und allen Ecken Deutschlands getroffen: Startups, sowie sämtliche deutsche Automobilhersteller, Schulen, sowie DAX-Konzerne. Eine sichtbare Entwicklung dabei: Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Denn merklich steigt auch der allgemeine Druck Änderungen zu vollziehen und Lösungen im Bereich E-Learning zu finden. Während bei vielen Unternehmen der Wille zu Änderungen auch in den letzten Jahren schon da war, wurde dieses Jahr das “müssen” spürbar.

Betriebe sind in Zugzwang Strategieentscheidungen zu treffen und die LEARNTEC ist dabei die Anlaufstelle beim Thema E-learning. Da kommt es schon mal vor, dass ein Kunde klarmacht, dass er in den nächsten Monaten 10.000 Leute schulen muss und dafür jetzt eine Lösung braucht.

Unser persönlicher Lieblingsmoment?

Uns freut es natürlich sehr, wenn wir Menschen mit unseren simplen, aber effizienten Lösungen begeistern können. Wenn sich erst der Chef eines Unternehmens lange mit uns unterhält, kurz darauf mit seinem Projektleiter vorbeischaut und nur ein wenig später das ganze Team beim miraminds-Stand auf der Matte steht, ist das eines der größten Komplimente, das wir bekommen können. Wir mischen den Markt rund um den IT-Support auf und gehen das Thema neu an. Mit unseren Lösungen bieten wir Unternehmen eine neue Perspektive:

Sie bekommen eine schlanke Lösung, die große Zeit- und Ressourcenersparnis bietet. Unsere effizienten Werkzeuge ermöglichen es innerhalb kürzester Zeit Arbeitsprozesse an Mitarbeiter und Kunden zu vermitteln. Die Anwender folgen am Ende ganz bequemen Klick-Anleitungen und nehmen Anwenderwissen dabei ganz nebenbei auf. Auf diese Weise sind wir auch dem “MittelstandsWiki” aufgefallen: In Ihrem LEARNTEC-Report berichtet die Redaktion über miraminds’ Lösungen.

Was sonst noch so los war?

Der Trend geht zum Wachstum: Statt früherer einzelner Halle, fand die LEARNTEC 2019 wie letztes Jahr auch wieder in zwei Hallen statt. Nennenswert ist auch der Trend beim Thema Virtual/Augmented Reality (VR und AR). Zwar ist die Technologie noch immer nicht massentauglich, bewegt sich aber deutlich in Richtung Alltagsnutzung und weg vom Futurismus. Interessant ist auch, dass einige der typischen “digital Buzzwords” auf der LEARNTEC bisher komplett zu fehlen scheinen. So tauchen die Themen Cloud und VR/AR beispielsweise immer wieder auf, während Blockchain bisher kaum eine Rolle spielt.

Was noch zu sagen bleibt? Wir bleiben dran und arbeiten fleißig weiter an Flowshare und Guide. Sie wollen sich auch anleiten lassen und Early Adopter werden? Melden Sie sich bei uns! Und klar ist natürlich auch: Nach der LEARNTEC, ist vor der LEARNTEC… Wir sehen uns nächstes Jahr, Karlsruhe!

Praxisfall Schule: Schritt für Schritt zur digitalen Bildung mit miraminds

Miraminds bietet seine Softwarelösungen jetzt auch zu ganz besonderen Konditionen für Bildungseinrichtungen an. Wie das dann im Schulalltag aussehen kann, lesen Sie hier:

Sie haben ominöse Namen wie “SchiLf” oder “LFB” und haben – wenn sie überhaupt stattfinden – eine schwierige Stellung:

Schulinterne (oder auch externe) Lehrerfortbildungen.

Gerade zum Thema „digitale Bildung“ gibt es hier einen enormen Nachholbedarf. Viele Lehrer sind unsicher und sagen: “Es müsste kompetente Schulungen der Lehrer zu neuer Hard- und Software geben”.

Aber wie schafft man das, effiziente Fortbildungen, die alle mitnehmen und nicht unendlich viel Zeit, Energie und Geld kosten? Einige Pioniere haben dafür seit neuestem unsere Software-Lösungen für sich entdeckt. Das finden wir großartig und bieten deswegen ab jetzt spezielle Lehrer- und Campuslizenzen mit bis zu 90% Ermäßigung zum regulären Preis an – so wollen wir unseren Beitrag zur “digitalen Bildungsrevolution” leisten!

Wie das ganze funktioniert?

Miraminds Lösungen geben Lehrern ein effizientes Werkzeug, um sich selbst zu helfen. In den allermeisten Schulen müssen sich Lehrkräfte um den technischen Support kümmern – das können Sie nun mithilfe von Flowshare und Guide tun.

Aber ganz von vorne. Stellen Sie sich den Lehrer Herrn Franz vor. Herr Franz ist, wie alle Lehrer, sehr bemüht um den Lernfortschritt seiner Schüler. Er würde gerne mit der Zeit gehen und die neuesten Möglichkeiten digitaler Plattformen und Lernsoftware für seine Klassen nutzen. Außerdem soll er ab dem kommenden Monat ein elektronisches Klassenbuch verwenden und Arbeitsblätter werden neuerdings von der Fachschaft ins Online-Medienzentrum hochgeladen. Gestern hat er bereits versucht sich in das Medienzentrum einzuloggen, aber irgendwas hat trotz mehrerer Versuche dabei nicht geklappt. Außerdem muss er sich unbedingt in die Verwendung des elektronisches Klassenbuchs einarbeiten. Der letzte Versuch endete in einem mittelschweren Chaos, in dem aus Versehen vorige Einträge gelöscht wurden und nichts so eingetragen wurde wie es sollte.

Herrn Franz geht es wie vielen Lehrern. Sie würden gerne mehr digitale Werkzeuge nutzen, haben aber gleichzeitig noch zahlreiche andere, wichtige Aufgaben zu Erledigen – da bleibt wenig Zeit für das digitale Klassenbuch.

Lehrer als IT-Ansprechpartner

Auf der anderen Seite gibt es Lehrer wie Frau Weise. Sie hat Informatik studiert und kümmert sich an ihrer Schule, zusätzlich zu ihren Unterrichtsstunden, um den IT-Support. Wenn Kollegen Fragen haben, kommen sie zu ihr. Gerade in Zeiten der Einführung neuer Schulsoftware ist Frau Weise eine gefragte Frau: Es dauert häufig lange, bis alle Kollegen die Anwendung verstanden haben, viele Fragen tauchen doppelt und dreifach auf und Frau Weise muss zeitaufwendige Schulungen erstellen.

Die Lösung – Schritt für Schritt

Frau Weise und Herr Franz haben mit miraminds ihre Lösung gefunden. Es ist so einfach, wie es effizient ist: Die Schule der beiden Lehrer hat 5 Lizenzen der Software Flowshare erstanden. Damit erstellt Frau Weise jetzt in Echtzeit der Nutzung, übersichtliche Schritt-für-Schritt Anleitungen für ihre Kollegen. Beispielsweise das elektronische Klassenbuch:

1) Sie startet die Aufnahme der Software Flowshare und führt dann die Schritte für einen neuen Eintrag ins Klassenbuch durch.

2) Am Ende beendet sie die Aufnahme. Flowshare hat alle ihre Anwendungsschritte mit Screenshot, Klickmarkierung und Textbeschreibung festgehalten.

3) Die fertige Anleitung konvertiert Frau Weise in Pdf, Word und Powerpoint-Format und nutzt sie bei Ihrer nächsten SchilF – “Schulinternen Lehrerfortbildung”, um den Kollegen die Nutzung des Klassenbuchs zu demonstrieren.

4) Außerdem schickt sie im internen Verteiler die Flow-Datei der Anleitung rum. Wer noch Fragen hat, kann mit der zweiten miraminds-Software Guide diese Flow-Datei interaktiv auf dem Computer abspielen. Das heißt, dass die Software die Anleitung Schritt für Schritt durchgeht und auf dem Bildschirm direkt anzeigt, was, wo geklickt werden muss. Auf diese Weise bleiben am Ende keine Fragen mehr offen.

Mit miraminds Software-Lösungen statten bereits mehrere Schulen ihre Lernplattformen, E-Learning Anwendungszentrum und Lehrerfortbildungen aus. Software-Neueinführungen werden so effizient ins Kollegium eingeführt und Nutzerfragen schnell aus dem Weg geräumt. Programme werden passgenau auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Lehrer zugeschnitten erklärt. Gleichzeitig werden die Zuständigen für den internen IT-Support, die Medienzentren oder Projektkoordinatoren “Digital” enorm entlastet.

Schulen wie die berufliche FAS in Limburg konnten uns bereits zufrieden rückmelden: Dank dem einfachen selbsterklärenden Design und der guten und problemlosen Funktionsweise haben sie mit miraminds bereits mit Erfolg neue Software eingeführt.

Und Ihre Schule?

Wenn Sie sich angesprochen fühlen von den Herausforderungen der digitalen Bildung und Interesse haben die miraminds-Lösungen auszuprobieren, haben wir etwas für Sie. Miraminds sucht derzeit noch Pilotschulen, die unsere Software ausprobieren wollen. Dazu bieten wir jetzt einzelne Lehrerlizenzen, sowie Pakete mit Campuslizenzen mit bis zu 90% Preisnachlass an. Melden Sie sich dazu gerne bei info@miraminds.com oder probieren Sie unsere Software ganz einfach selber aus.

Sagen sie es auch gerne Kollegen und Lehrerfreunden weiter – wir hoffen auf das Überwinden digitaler Barrieren und freuen uns auf Ihr Feedback!

Digitale Bildung mit Erfolg: Miraminds in der Schule

Was in der Wirtschaft funktioniert, geht noch besser in der Bildung – miraminds Softwarelösungen gibt es jetzt auch zu ganz besonderen Konditionen für Schulen.

Sie ist derzeit eine der größten Herausforderungen und Chancen zugleich und sie macht auch vor den Schulen nicht Halt: Die Digitalisierung.

Im Moment ist sie in aller Munde, die “digitale Bildungsrevolution” – wenn sie denn revolutionär wäre. Denn wie auch die SZ leider bemängeln muss: “Revolution sieht anders aus” (Süddeutsche Zeitung). Deutschland steht vor einem Problem. Alle wollen die digitale Bildung, aber es gibt keine umfassende Strategie wie. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und zahlreiche Initiativen gestartet, vom Digital-Gipfel, über die Schulcloud bis zu Publikationen über den “Megatrend Digitalisierung”. Diese Maßnahmen sind wichtig und erste Schritte in eine richtige Richtung. Trotzdem bleiben sie bisher leider weit von der eigentlichen Schulrealität entfernt.Denn noch halten gravierende, sehr grundlegende Probleme den digitalen Unterricht auf:

Mangelnde IT-Kompetenz

Zwar haben die meisten Schulen Desktop-PCs oder Laptops zumindest in begrenzter Zahl zur Verfügung, es hapert jedoch häufig an anderer Stelle: Viele Lehrkräfte werden mit den digitalen Aufgaben komplett allein gelassen. 62% aller Lehrer geben mangelnde IT-Kompetenz der Lehrkräfte als Hürde für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht an. Sie fühlen sich ohne Weiterbildungen den “Jugendlichen hoffnungslos unterlegen”. Das ist ein großes Problem, wenn fast die Hälfte der Lehrer angibt keine Formen der Weiterbildung zu Verfügung zu haben.

Kein ausreichender technischer Support

In den allermeisten Fällen gibt es keine externe, digitale Unterstützung für die Lehrer. Stattdessen kümmern sich in über 70% der Schulen ausgewiesene Lehrkräfte um den technischen Support. Das bedeutet für diese viel zusätzliche Arbeit und kann kaum ausreichen, um die digitale Lücke zu schließen.

Darum sind jetzt Lösungen in Sicht:

Miraminds will mit seinen Lösungen genau diese Lehrer unterstützen. Wir wollen die digitalen Hürden aus dem Weg räumen und den Weg frei machen, um doch noch die digitale Bildungsrevolution zu starten.

Auf Twitter werden die miraminds-Lösungen schon seit längerem als #Twitterlehrerzimmer Geheimtipp gehandelt. Ab jetzt gibt es die Software für alle Bildungseinrichtungen. Mit Flowshare können innerhalb kürzester Zeit hochqualitative Schritt-für-Schritt-Anleitungen erstellt werden. Der miraminds Guide erlaubt Ihnen das interaktive “Abspielen” dieser Anleitungen direkt auf Ihrem Bildschirm. Das ganze ist effizient, einfach und funktioniert mit allen Anwendungen: Ob das digitale Klassenbuch, der Schulplaner, Excel oder die neue Quiz-Software.

Die Nutzung all dieser Programme lassen sich ganz einfach mit miraminds erklären – und so wird Anwenderwissen in kürzester Zeit von einem Lehrer zum gesamten Kollegium weitergegeben. Auf diese Weise werden Lehrerfortbildungen ermöglicht, die wirklich Wissen vermitteln.

Darum sind jetzt Sie gefragt: Sie sind selber Lehrer und kennen die digitalen Hürden in der Schule? Sie müssen häufig selbst Kollegen Software erklären? Oder Sie würden gerne digitale Anwendungen besser verstehen, sind aber mit dem vorhandenen Support in Ihrer Schule nicht zufrieden?

Melden Sie sich bei uns!

Wir suchen zurzeit Pilotkunden, die miraminds Lösungen in der Schule anwenden wollen. Dazu bieten wir jetzt auch einzelne Lehrerlizenzen und Pakete mit Campuslizenzen mit bis zu 90% Preisnachlass an. Schreiben Sie uns gerne eine E-mail an info@miraminds.com.

Wir sind uns sicher: Gemeinsam räumen wir Schritt für Schritt die digitalen Barrieren aus dem Weg!

In unserem nächsten Blogbeitrag werden wir zudem noch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und Ihnen ganz konkrete Anwendungsfälle aus der Schule liefern: Wie sieht die Nutzung von Flowshare in der Schule genau aus? Wer nutzt die Software und wer profitiert davon? Bis dahin – Bleiben Sie im Flow!

Mit Flowguide in die Zukunft zum Augmented Workflow!

Ausblick

Diesen Winter ist es soweit: Miraminds launcht die Folgeanwendung der Software Flowshare.
Was ein “Augmented Workflow” eigentlich ist und was der Flowguide so kann, lesen Sie hier:

Sie kennen das bestimmt: Wenn Kollegen Fragen zur IT haben, oder an ihrem PC nicht weiter wissen, kommen sie zu Ihnen. Ihre Aufgabe ist es, den Kollegen so einfach wie möglich, aber umfassend wie nötig zu helfen. Das kostet viel Zeit und ist nicht immer nachhaltig.
Oder, Sie arbeiten mit komplexen Softwarelösungen und brauchen manchmal schnellen und effektiven IT-Support. Ihre Kollegen sind jedoch überlastet und geben Ihnen nur unzureichende Erklärungen. Sie wünschen sich einen leicht verständlichen Weg für Ihre digitalen Probleme, ohne sich jedes Mal seitenlange Anleitungen durchlesen zu müssen.

Glücklicherweise gibt es für Sie beide eine ganz einfache, schnelle und bequeme Lösung:

Der Augmented Workflow

“Augmented Reality” kennt mittlerweile fast jeder, die “computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung”. Wir gehen nun den Schritt zum “Augmented Workflow”: Mit unserer neuen Software Flowguide wird Ihr Arbeitsablauf, also der Workflow, direkt in Ihr Arbeitsumfeld eingebaut. Kein nerviges Lesen von Anleitungen mehr, keine Missverständnisse und unklare Erklärungen mehr.

Flowguide stellt nämlich sicher, dass digitales Anwenderwissen auch wirklich beim Nutzer ankommt. Der Nutzer muss nach dem Erhalt einer Anleitung nur noch auf Start drücken und dann wird ihm Schritt für Schritt live auf seinem Bildschirm angezeigt was und wo er klicken muss. Ganz bequem folgt er den Anweisungen seines intelligenten Wegweisers und gelangt so innerhalb von kürzester Zeit zu der Lösung seines Problems.

Wie das Ganze funktioniert?

Wie gewohnt erstellen Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit unserer Dokumentationssoftware Flowshare. Mit Flowguide können diese Anleitungen vom Nutzer dann interaktiv abgespielt werden, sodass dieser sich keine Anweisungen mehr durchlesen muss. Stattdessen wird ihm Schritt für Schritt genau angezeigt wo, wann und was er klicken muss – der Nutzer muss nur den Anweisungen folgen, bis das Ende der Anleitung erreicht und das Problem gelöst ist.

Der Flowguide ist der digitale Zusteller Ihres Anwenderwissens und verpackt dieses so, dass es jeder versteht.

Ihre Vorteile kurz und knapp:

Sie erstellen Anleitungen?

  • Enorme Zeitersparnis
  • Ad hoc Hilfe, wenn sie gebraucht wird
  • Sie erstellen eindeutige Anleitungen ohne Missverständnisse

Sie erhalten Anleitungen?

  • Komfort: Ohne Anstrengung digitalen Lösungen folgen
  • Anleitungen, die für jeden verständlich und verfügbar sind
  • Online und offline Nutzung

Und wann bekommen Sie den Flowguide zu sehen?

Neugierig geworden? Wenn Sie Interesse haben, Flowguide in Ihrem Unternehmen zu testen, bewerben Sie sich für einen Betatest! Schreiben Sie einfach an info@miraminds.com und alles weitere sprechen wir dann mit Ihnen ab.

Falls Sie momentan keine Zeit mehr haben den Flowguide auszuprobieren, gibt es noch eine zweite Chance den Flowguide kennen zu lernen. 2019 ist miraminds wieder auf der LERNTEC Messe in Karlsruhe. Dort werden wir das erste Mal in der Öffentlichkeit den Flowguide vorstellen. Über zahlreiche Besucher an unserem Stand O16 (O wie Ohhh!) und alle neugierigen Fragen freuen wir uns sehr! Viele Interessierte haben schon zugeschlagen, aber noch haben wir zwei letzte Tickets zu vergeben. Jetzt gilt es schnell zu sein: Wenn auch Sie noch dabei sein wollen, schreiben Sie uns schnell eine Mail, warum auch Sie im Januar dabei sein sollten. Mit etwas Glück sehen wir uns dann im nächsten Jahr in Karlsruhe.

Bei allen weiteren Fragen zum Flowguide oder dem Augmented Workflow schreiben Sie uns gerne eine Mail an info@miraminds.com oder machen Sie einen Vorführtermin mit uns aus… Denn mit dem Flowguide, ist die Lösung immer nur ein paar Klicks entfernt…

Wir sind auf der LEARNTEC 2019 – mit Innovationen im Gepäck!

Ankündigung

Im Januar 2019 ist miraminds auf der LEARNTEC Messe in Karlsruhe und stellt dort die neue Software Flowguide vor.

Jedes Jahr, gibt es ja so ein paar feste Termine, die man nicht verpassen darf: Weihnachten (näher als gedacht), Silvester (auch nicht mehr fern) – aber noch viel wichtiger danach: Die LERNTEC Messe in Karlsruhe!

Vom 29. bis 31. Januar 2019 findet wieder die Fachmesse für digitales Lernen statt. Drei Tage geht es rund um Themen Mobile Learning, Virtual Reality oder Digital Leadership. Über 300 Aussteller machen klar: Wir lernen unser Leben lang.

Da darf miraminds – wie jedes Jahr – natürlich nicht fehlen. Ende Januar werden wir uns auf den Weg in den Süden machen und freuen uns schon sehr auf innovative Gespräche, neue Ideen, Bekanntschaften und vielleicht zukünftige Kooperationen. Gleichzeitig werden wir etwas ganz besonderes mit nach Karlsruhe nehmen …

Innovationen im Gepäck: Der Flowguide

Denn endlich ist es soweit: auf der LERNTEC 2019 werden wir unsere neue Software Flowguide vorstellen. Mit dieser wird in Zukunft digitales Anwenderwissen noch einfacher, schneller und komfortabler weitergegeben – der Flowguide ist Ihr interaktiver Wegweiser zum Ziel!

Wir können es kaum erwarten Ihnen Genaueres zu präsentieren – aber bis Januar müssen Sie sich zur finalen Software noch gedulden. Auf der LEARNTEC finden Sie uns am Stand O16 (O wie Ohhh!) – und das Beste ist: Wir schenken Ihnen den Eintritt für den 3-tägigen Messebesuch! Melden Sie sich einfach bei info@miraminds.com und schreiben Sie uns wie viele Karten Sie benötigen.

Auch wenn Sie Interesse an weiteren Informationen, oder Fragen zum Flowguide haben, lassen Sie uns das gerne wissen. Weitere Auskünfte über den Flowguide, in seinen Funktionen und Anwendungen, folgen zudem in Kürze hier auf dem Blog.

Ansonsten sehen wir uns hoffentlich schon ganz bald auf der LEARNTEC Messe – bleiben Sie gespannt!

Big Data – von der Definition zum Anwendungsbeispiel

Flugzeug

Erfahrungsbericht von der MMM Konferenz 2018

„Minds mastering machines“

…was zunächst klingt wie eine Umschreibung von miraminds’ Unternehmensvision, war im Oktober der Titel einer Konferenz, rund um die Themen Big Data, künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML).

Für drei Tage kamen im Herzen Londons Forscher, Entwickler, Anwender und Interessierte zusammen um die Zukunft der Technik zu evaluieren. Da konnten wir nicht fehlen und wurden durch eine kleine Reise-Delegation im britischen Königreich vertreten. Das Ziel war, sich auf praktischer Ebene und jenseits von Hype, Hysterie und Buzzwords, einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten und Herausforderungen auf dem Gebiet zu verschaffen. Im Rückblick stellen wir fest: “Minds mastering machines” (oder auch “m-cubed”) war definitiv die richtige Plattform für dieses Ziel!

Highlights der M-cubed 2018

Aber von vorne: Auch falls bei Ihnen ML eher für Mililiter steht als für maschinelles Lernen und KI das Autokennzeichen für Kiel ist, sind Sie noch nicht verloren. Denn auch in London stand zunächst nochmal die Basis auf der Agenda: Was ist eigentlich Intelligenz, was künstliche Intelligenz und was maschinelles Lernen? Selbst Profis sind hier nicht immer ganz klar bei der Abgrenzung der Begrifflichkeiten. Sehr empfehlen können wir deswegen den Vortrag von Chris Knight. Leider nicht in bester Mikrofon-Qualität aber dafür mit gut verständlichen Erklärungen rund um KI und ML.

Ein weiteres Highlight war die Keynote-Präsentation von Joanna Bryson zur Fragestellung, ob Menschen oder Maschinen in der Zukunft die Oberhand haben werden (wir können Entwarnung geben ;-)).

Konferenz

Einen interessanten Anwendungsfall dagegen hat Stephanie Fischer von dem Münchener Startup Datanizing auf der Konferenz vorgestellt. In ihrem Vortrag demonstriert sie, wie mit maschinellem Lernen riesige Datenmengen ausgewertet werden können. Der Anwendungsfall mit direktem Bezug zur Konferenz: Was sollte man vor einem London-Trip wissen? Problem: Wir leben ja im ”Information Age”, also soll es das Trip-Advisor-Forum als Datenquelle sein. Dies ist aber – wie viele Datenquellen – flach. Das heißt, die Daten sind unstrukturiert und es ist schwierig schnell einen Sinn aus den tausenden von Einträgen herauszufiltern. In ihrem Vortrag zeigen die Münchner, wie sie die rund 1,3 Millionen Einträge in ihre “Text analysis Pipeline” schicken. Über den Download der Daten und verschiedene Bearbeitungsschritte filtern sie den Sinn der Informationen heraus. Vorläufiges Ergebnis übrigens: Heathrow ist eines der häufigsten genutzten Wörter des Forums, aber Gatwick ist im Kommen, London scheint eine weniger geeignete Stadt für Cocktails zu sein als New York und besonders beliebt sind die Wörter “Good” und “Day”.

In diesem Sinne können wir das bestätigen: Wir hatten drei “really good days” in London und können die Minds mastering machines definitiv jedem empfehlen, der einen praktischen Einstieg in diese Thematiken sucht. Es war ein aufschlussreicher Ausflug in die Welt von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.

Und was hat das mit miraminds zu tun?

Miraminds arbeitet an dem Ziel, Ihnen das Arbeiten am Computer und das Auffinden von Anwenderwissen signifikant zu erleichtern. Momentan sind wir in der heißen Phase unserer 2. Softwarelösung “Flowguide” – gleichzeitig haben wir schon eine bestimmte Idee für die übernächste Produktgeneration im Hinterkopf. Wir möchten herausfinden, ob wir durch die Beobachtung des Verhaltens eines Softwarenutzers seine Bedürfnisse an Hilfestellungen und Performance-Support erahnen können.

Durch die verschiedenen Vortragsreihen auf der m-cubed konnten wir uns in London gezielt Veranstaltungen passend zu diesen Ideen heraussuchen. Mit Erfolg: Drei Tage lang haben wir uns einer bunten Mischung aus mathematischen Hintergründen und Anleitungen zum Arbeiten mit künstlichen, neuronalen Netzen gewidmet. Nach dem Input folgt jetzt die Arbeit. Mit frischer Motivation und den neuen Erkenntnissen widmen wir uns weiter unserer Vision, jedem die Anwendung von komplexer Software zu ermöglichen – und halten Sie natürlich auf dem Laufenden, was Neuerungen bei uns angeht.

Screencast-Tools: 9 Software-Lösungen um schnell und einfach Ihren Bildschirm aufzunehmen

Screencast
Screencasts sind ein effektives Werkzeug um Know-How zu vermitteln und Abläufe zu verdeutlichen. Für ihre Erstellung werden Tools benötigt: Software-Lösungen, die den Bildschirm aufzeichnen. Doch welches Tool ist geeignet?

In unserem letzten Blogpost haben wir Ihnen vorgestellt was Screencasts eigentlich sind und wie sie optimal im Unternehmen eingesetzt werden können. Screencasts nehmen Ihre Zuschauer mit und bilden Prozesse exakt so ab, wie sie auf dem Computer stattfinden. Dadurch können sie ein sehr nützliches Mittel sein, um Wissen zu vermitteln.

Bevor die erste Bildschirm-Aufnahme für Ihre Kunden, Kollegen, Follower – oder sei es für Ihre Oma – gestartet werden kann, muss jedoch eine wichtige Entscheidung getroffen werden – die große Frage: Mit welchem Tool?

Welche Software eignet sich am besten zum Screen Recording?

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Anbietern und Tools auf dem Markt, von ganz einfachen Aufnahme-Werkzeugen bis zu hochkomplexer Software mit zahlreichen Bearbeitungsoptionen. Von kostenlosem Download über monatliche Lizenzgebühren bis zu einmaliger Erwerb. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige dieser Tools vor:

Übersicht

Ein Überblick der Screencast-Tools

CamStudio

Die Open Source Software CamStudio ist eines der Basic-Tools um den Bildschirm aufzunehmen. Sie bietet eher wenig Zusatzfunktionen, ist aber dafür sehr einfach zu bedienen: Von der Bildschirmaufnahme geht es zu nachträglichen Verbesserungen der Audio-Spur bis zur Ausgabe der Screencasts als AVI- oder SWF-Datei. Mithilfe von Dritt-Tools können diese Dateien in andere Videoformate konvertiert werden. Weitere Features sind ein eigener Videoplayer und das Einfügen von Pfeilen und Textfeldern.

CamStudio ist für Windows kostenlos verfügbar unter http://camstudio.org/.

Free Screen Recorder

Ebenfalls ein kostenloses Tool für Windows-Computer ist der Free Screen Recorder. Dieser erlaubt die Aufnahme von Bildschirmvideos und einzelnen Screenshots. Die Dateien werden als MP4-Video und im BMP-, TIF-, PDF-, JPG- oder PNG-Format ausgegeben. Beim Aufnehmen kann der Bildschirmausschnitt frei gewählt und Ton und Mauszeigeraktivitäten aufgezeichnet werden.

Mehr Informationen unter: https://www.dvdvideosoft.com/products/dvd/Free-Screen-Video-Recorder.htm.

OBS Studio

OBS Studio ist eine bereits sehr weit entwickelte, kostenlose Open-Source Software. Das Tool eignet sich gut für die Videoaufnahme mit Ton und das Streaming von Videos.

OBS Studio erlaubt zahlreiche Aufnahmemöglichkeiten: Unter anderem das Umschalten zwischen verschiedene Szenen und/oder verschiedenen Videoquellen, Einstellung der Bildschirmauflösung oder Bild-im-Bild-Aufnahmen. Im Nachhinein können Sie die Videos schneiden und mit Video-Effekten und Filtern verschönern. Der Download enthält zudem ein Audio-Mixer. Dieser regelt die Rauschunterdrückung und die Verstärkung des Tons.
Durch das Open-Source-Format entwickelt OBS Studio sich stetig weiter und wird bereits ausgiebig für Anleitungen und Tutorials, oder auch Let’s play-Videos genutzt.

Download für Windows, Mac und Linux unter https://obsproject.com/.

(Mac) Quicktime Player

Mac-User haben es meist bereits installiert, der Quicktime Player ist nicht nur ein Mediaplayer zum Abspielen von Videos, sondern ermöglicht gleichzeitig die Aufnahme des Bildschirms. Nutzer können dabei den Bildausschnitt und Audioquellen wählen. Dazu besteht die Möglichkeit Mausklicks zu visualisieren. In Quicktime selber ist keine Nachbearbeitung der Videos möglich. Dazu benötigen Sie ein Extratool, wie beispielsweise iMovie.

Falls noch nicht installiert, ist der Download kostenlos. Mehr Infos finden Sie unter https://support.apple.com/quicktime.

Screencast-O-Matic

Ein weitverbreitetes Tool für Videoaufnahme, -bearbeitung und -verbreitung: Der Hersteller von Screen-O-Matic wirbt mit mehr als 9 Millionen Usern und bereits mehr als 55 Millionen erstellten Videos. Das Tool wendet sich gezielt an Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Entwickler. Es ermöglicht eine einfache Bildschirmaufnahme und die Option, diese mit Webcam- und Audioaufnahmen zu ergänzen.

Im nächsten Schritt folgen zahlreiche Bearbeitungsoptionen: Animationen, Zoomfunktionen, Hervorheben von Details, Musik, Farbänderungen, Beschreibungen, Übergänge, Maus anzeigen oder verstecken und der Import von Bildern oder Videos aus verschiedenen Devices.

Anschließend bietet die Software die Option, fertige Screencasts über Youtube, Screen-O-Matic oder per Link zu teilen. Die Videos können in Programmen wie Moodle, Canvas oder in das firmeneigenen Intranet integriert werden.

Die Software ist kostenlos mit dem Screen-O-Matic-Wasserzeichen und einer Aufnahmelänge bis zu 15 Minuten. Im Erwerb zahlen Sie für eine Einzellizenz ab 1,5 $ pro Monat. Mehr unter https://screencast-o-matic.com/home.

(Mac) Screenium

Ein Screencast-Tool für Mac-User: Auch Screenium bietet zahlreiche Funktionen beim Aufnehmen und Bearbeiten der Bildschirmaufnahmen. So kann der Schreibtisch-Hintergrund ausgeblendet oder während des Screencasts ein zweites Video mit Kamera aufgenommen und eingebunden werden – so entstehen Video-in-Video-Screencasts z.B. mit der Webcam.
Screenium bietet Werkzeuge zum Schneiden, Markieren und Hervorheben von Details. Fertige Videos können exportiert oder direkt auf YouTube, Vimeo, Facebook und Flickr veröffentlicht werden. Alternativ erlaubt Screenium den Versand via Nachrichten-App auf dem Mac oder per Mail.

Screenium kostet 59,99 Euro im Appstore. Eine Demo-Version mit allen Funktionen bis auf den Export ist verfügbar unter https://www.syniumsoftware.com/de/screenium.

(Mac) iSpring Cam (Pro)

iSpring Cam ist ebenfalls ein Mac-Werkzeug um Screencasts zu erstellen oder alternativ PowerPoint-Slideshows in Videos umzuwandeln. Das Programm gibt es in der Basic Version kostenlos und in der Pro-Version für 197 $ pro Lizenz bei einer unbegrenzten Nutzungsdauer. Mit der kostenlosen Version können Bildschirmaufnahmen ohne Zeitlimit aufgenommen werden. Anders als in der Pro-Version ist damit allerdings keine Webcam-Nutzung, Tonaufnahme oder der Einsatz von Texten möglich.

Auch die Pro-Version kann vor dem Erwerb kostenlos getestet werden. Mehr Infos unter: https://www.ispringsolutions.com/ispring-free-cam.

Adobe Captivate

Die Software aus dem Hause Adobe setzt den Fokus auf den Bereich E-Learning. Captivate ist wohl eine der umfangreichsten Screencast-Tools und hilft bei der Erstellung von E-Learnings, Software-Demos oder Screen Recordings.

Die Software bietet eine große Bandbreite an Bearbeitungsoptionen mit verschiedenen Templates, Designfunktionen und Beschriftungsmöglichkeiten. Zudem bietet Captivate einen weiteren besonderen Vorteil: Es erlaubt die responsive Aufbereitung der Dateien. Videos passen sich an mobile Formate an und können außerdem mit Zusatzfeatures wie GPS-Erkennung, interaktiven Elementen oder einer Quiz-Option ergänzt werden.
Das Tool ist neben Windows-Computern und auf dem Mac auch auf dem Ipad nutzbar und kann auch ältere Inhalte in mobile Formate umwandeln.
Im letzten Schritt bietet Captivate verschiedenste Ausgabeformate der fertigen Screencasts zur Weiterverarbeitung, Nutzung und Verbreitung an.

Captivate lohnt sich vor allem für umfangreiches E-Learning und kostet 40,45 € im Monat. Mehr unter https://www.adobe.com/de/products/captivate.html.

Camtasia

Techsmith, die Macher von Camtasia, sind wohl einer der größten Anbieter auf dem Screencast-Markt. Camtasia eignet sich gut für professionelle Demo-Videos und Tutorials. Das Tool hat eine hohe Leistung und umfasst weit mehr Funktionen als die einfache Bildschirmaufzeichnung.

Nach der Bildschirmaufnahme bietet Camtasia umfangreiche Bearbeitung an: zahlreiche Optionen wie visuelle Kommentare, Hervorhebungen oder Untertitel. Im eigenen Schnittprogramm werden Effekte und Übergänge, sowie nach Wunsch Bild, Audio- und Videodateien hinzugefügt. Zusätzlich ist die Aufzeichnung von Mikro und Webcam möglich, bevor die fertigen Videos in verschiedenen Formaten und Dateigrößen exportiert werden können.

Camtasia kostet beim einmaligen Erwerb 261,05 € für Mac oder Windows. Sehr praktisch ist die kostenlose Testversion der Software, bei der man Camtasia 30 Tage lang ausgiebig testen kann. Erhältlich unter https://www.techsmith.de/.

Bonus: Loom

Loom ist ein junges Unternehmen, deren Tool das Aufnehmen und Teilen von Bildschirmvideos sehr einfach macht. Es ist sehr intuitiv und eignet sich sowohl für das Aufzeichnen schneller Video-Nachrichten an die Kollegen als auch Demo-Videos, Onboardings und allen anderen möglichen Arten von Screensharing. Die Installation erfolgt in Google Chrome über eine Extension, eine Desktop-Variante ist geplant.

Die Bearbeitungsfunktionen sind dabei nicht so ausgereift (man kann das Video trimmen), dafür funktioniert die Aufnahme sehr schnell und es wird automatisch auch hochgeladen, was das Teilen der Inhalte sehr einfach macht und einen großen Faktor Spaß reinbringt.

Loom ist komplett kostenlos. Auf https://www.useloom.com/ lässt sich die Extension schnell installieren.

Bonus 2: Powerpoint

Dieser Tipp hat uns von einem Flowshare-Nutzer erreicht: Ganz einfach, lässt sich auch Powerpoint zur Bildschirmaufnahme nutzen. Unter dem Menüpunkt „Einfügen“ wählen Sie dazu die Option „Bildschirmaufnahme“. Damit erlaubt Powerpoint die Auswahl von verschiedenen Bildschirmausschnitten, sowie die Aufnahme von Stimme und Mauszeiger. Zwar muss man sich kurz an die Steuerung des Tools über verschiedene Tastenkombinationen gewöhnen, kann danach aber schnell und einfach Screenrecords erstellen.

Das Bildschirmvideo wird anschließend automatisch in die Powerpoint-Präsentation eingebettet, kann aber auch seperat gespeichert werden. Mehr Informtionen finden Sie dazu auch beim Office-Support.

Die ausgewählten Screencast-Tools sind nur einige aus einer riesigen Fülle an verschiedenen Software-Lösungen auf dem Markt. Letztendlich ähneln sich viele der Programme und unterscheiden sich nur in einzelnen Funktionen oder ungleich einfacher Bedienung.

Für den gelegentlichen Gebrauch eignen sich meist schon kostenlose Lösungen, dafür bieten die kostspieligen Alternativen zahlreiche Zusatzfeatures und bequeme All-in-One-Lösungen für den professionellen Gebrauch.

Gleichzeitig entwickelt sich der Markt täglich weiter. Einige Tools erreichen durch Updates starke Qualitätssteigerungen, andere werden nicht mehr weiterentwickelt und veralten mit der Zeit. Schreiben Sie uns gerne in die Kommentare, welches Screencast-Tool Sie benutzen und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben!

Vom Nerd zum Superhelden: Organisation der IT-Abteilung im digitalen Wandel

Erfolg

Die IT-Abteilungen in Unternehmen stehen im Zentrum von fundamentalen Umwälzungen der digitalen Transformation. Innerhalb von kürzester Zeit werden sie von der belächelten Nerd-Truppe zum zentralen Business-Faktor. Wie verändern sich dabei die Aufgaben der IT? Wie schaffen es Unternehmen, die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern und ihre IT zu organisieren?

Vor einigen Jahren war noch alles anders. “EDV”, “elektronische Datenverarbeitung” hießen sie damals noch, saßen meist etwas abseits von den anderen Kollegen und machten eben so ein bisschen ihr Ding: Die IT-Abteilung – wenn die Technik lief, war meistens Ruhe.

Laufen muss die Technik heute noch immer, aber die Rolle der IT-Abteilungen in Unternehmen hat sich drastisch geändert. Von einer Untereinheit der Administration ist sie durch die digitale Transformation zum zentralen Bestandteil jedes Unternehmens geworden. Heute ist die IT nicht mehr wegzudenken aus dem Firmenalltag.

digitalisierung

Die Welt heute funktioniert digital – wir kommunizieren, arbeiten und lernen vernetzt über das Internet. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie werden bis 2030 rund eine halbe Billion Geräte und Maschinen über das Internet vernetzt sein. Das ist einerseits eine Chance für Wirtschaft und Gesellschaft – und andererseits eine Riesenherausforderung.

Laut einer Umfrage des Handelsblatts halten gerade einmal 38 Prozent der Deutschen Unternehmen ihre eigenen Mitarbeiter für ausreichend qualifiziert für die Digitalisierung. Gleichzeitig gibt es einen dramatischen Mangel an Fachkräften, die Expertise in Informatik und Datenanalyse besitzen. Das Resultat sind häufig überlastete IT-Abteilungen in Unternehmen: wenige Mitarbeiter müssen mehr leisten, als sie Kapazitäten haben.

Innerhalb von kurzer Zeit werden Geschäftsprozesse digitalisiert und grundlegende Abläufe umgestellt. Trotzdem werden finanzielle Investitionen in die IT meist nicht im gleichen Maße gesteigert. Dazu kommt, dass der IT-Support parallel im laufenden Betrieb seine Hausaufgaben machen und einen reibungslos funktionierenden Ablauf sicherstellen muss – allein das lastet die Mitarbeiter der IT-Abteilung meist schon mehr als genug aus. Studien zeigen, dass IT-Experten allein 30% ihrer Zeit damit verbringen technischen Support für Kollegen oder Kunden zu leisten. Sie müssen Mitarbeitern Ängste und Hemmnisse nehmen und neue Kollegen einarbeiten.

Alles in allem leiden unter der hohen Belastung der IT im laufenden Betrieb häufig die digitalen Innovationen. Aufgrund mangelnder Kapazität werden gesammelte Daten nicht genutzt und Technik nicht effizient eingesetzt – eine Verschwendung von digitalem Potenzial.

Aus diesem Grund ist Handeln gefragt! Umfassende Umstrukturierungen sind notwendig.  Bedeutung und Aufgaben der IT haben sich in den letzten Jahren extrem ausgeweitet und verändert, ohne dass Strukturen angepasst wurden. Ohne die IT läuft heute nichts mehr – doch ganz alleine können die Informationstechniker die digitale Transformation auch nicht bewältigen. Deswegen muss die Geschäftsleitung aktiv die Organisation der IT-Abteilung angehen: Die Digitalisierung sollte ganz oben auf der Agenda des Managements stehen und in allen Abteilungen thematisiert werden.

Ganz konkret können Unternehmen eine Bandbreite an Maßnahmen zur Organisation ihrer IT Abteilungen ergreifen. Im Kern steht die Entwicklung einer langfristigen Strategie und die Entlastung der IT. Digitale Technologien werden in alle anderen Fachbereiche integriert und zu einem zentralen Bestandteil des gesamten Unternehmens gemacht.

So organisieren Sie Ihre IT-Abteilung nachhaltig:

  1. IT-Strategie
  2. Freiräume und Mechanismen für Innovationen schaffen
  3. IT strukturieren
  4. Vernetzungen mit Fachabteilungen
  5. Effizienz steigern und Tools nutzen
  6. Kollegen befähigen
  7. Den Nachwuchs im Blick
1. IT-Strategie

Hinsichtlich der digitalen Strategie ist eine zentrale Planung und Koordination elementar. Ausgehend von der obersten Ebene des Unternehmen muss allen Mitarbeitern die Wichtigkeit und die Rolle der Digitalisierung für Ihr Business klar sein. Wie wollen Sie in Zukunft Technik für sich einsetzen? Was können Sie bereits und wo müssen Sie noch nachbessern? Können Sie von Ihrer Konkurrenz lernen? Was wird sich durch die DIgitalisierung ändern?

Angelehnt an Ihre Unternehmensstrategie sollten Sie eine umfassende IT-Strategie aufstellen und legen klare Meilensteine fest, welche digitalen Ziele Sie erreichen wollen – oder müssen. Damit werden Anforderungen zentral gesammelt und einheitliche, abgestimmte Aktionen sichergestellt.

2. Freiräume und Mechanismen für Innovationen schaffen

Durch die hohe Belastung im laufenden Betrieb ist es für manche IT-Abteilungen schier unmöglich zusätzlich technische Neuerungen zu etablieren. Häufig liegt der Fokus auf Standardisierung und Kostensenkung statt auf Innovationen. Genau diese Neuerungen jedoch können wiederum Freiraum schaffen und Effizienzsteigerungen bewirken. Deswegen ist es wichtig technische Innovationen aktiv zu fördern.

Dafür können Unternehmen Maßnahmen ergreifen, wie beispielsweise ein Innovationsteam ins Leben zu rufen. Dieses bekommt explizit die Aufgabe und die Zeit, sich mit technischer Weiterentwicklung zu beschäftigen und berät andere Abteilungen und das Management in ihrer Weiterentwicklung. Eine andere Möglichkeit sind Innovationsmeetings: In regelmäßigen Treffen werden neue Ideen vorgestellt und diskutiert. Anschließend wird beschlossen welche Techniken in das Unternehmen eingeführt werden und welche Strategien die Einführung begleiten sollen. Ein interessanten Einblick in das Thema Innovationsmanagement bietet die Case Study von hype über Airbus: Das Unternehmen schafft aktiv Teams um “den Inno-

vationsmotor durch Ideen in Gang zu setzen”. Auch zahlreiche andere Unternehmen von Microsoft über P&G bis Sony setzen bereits auf den Einsatz von Innovationsteams.

3. IT strukturieren

Bei stetig wachsenden IT-Ressorts und -Aufgaben wird eine klare Struktur auch innerhalb der Abteilung immer wichtiger. Es muss geklärt werden welche Aufgabenbereiche für das laufende Geschäft dringend notwendig sind und dementsprechend Unterbereiche geschaffen werden.

Insgesamt wandelt sich die IT-Abteilung vom vom reinen „Operator“ zum „Business Enabler“ und dementsprechend müssen innerhalb der Abteilung die Zuständigkeiten klar sein. Welche Gruppe ist für die Sicherung des täglichen Betriebs zuständig? Und wer berät Abteilungsleiter und Management bezüglich der digitalen Strategie?

Auch der Schwerpunkt des CIOs (Chief Information Officer) verändert sich dabei: vom einfachen IT-Support-Geber zum Impulsgeber und Koordinator. Dieser behält in wachsenden Strukturen den Überblick und verteilt arbeitseffizient Aufgaben in der IT.

4. Vernetzung mit Fachabteilungen

Völlig eindeutig kann die IT nicht alleine die digitale Transformation bewältigen: Stattdessen müssen Fachabteilungen auch aus sich selbst heraus die Digitalisierung angehen.

Elementar für den Erfolg ist eine enge Vernetzung der Fachbereiche mit der IT und ganz klare Kommunikation: Welche Bedürfnisse haben die Abteilungen und welche digitalen Herausforderungen? Dann kann gemeinsam analysiert werden, welche Lösungen am besten in die Praxis der Ressorts passen und wie diese implementiert werden.

Hierfür sollten Kommunikationskanäle geschaffen werden, in denen sich IT und Ressorts regelmäßig austauschen. Gefördert wird der Dialog durch eine angepasste Organisationsstruktur: indem es in allen Abteilungen Zuständige für die Verständigung mit der IT gibt, die Bedürfnisse kommunizieren und Treffen koordinieren.

In dieser Hinsicht wird ein ”Wir”-Gefühl” bezüglich des digitalen Wandels geschaffen: Technische Aufgaben sind nicht mehr allein eine Herausforderung der IT alleine, sondern eine Aufgabe, die das gesamte Unternehmen gemeinsam bewältigt.

5. Effizienz steigern und Tools nutzen

Auch die IT kann in bestehenden Abläufen und Gewohnheiten – “so haben wir es schon immer gemacht” – feststecken. Um hier Potenzial für Effizienzsteigerungen zu erkennen, lohnt es sich technische Kenndaten des Unternehmens zu überwachen und auszuwerten. Dabei können gezielt Probleme erkannt und ihnen mit Lösungen entgegengetreten werden: Beispielsweise durch den gezielten Einsatz von digitalen Tools. Hier lesen Sie beispielsweise wie die Stadtverwaltung Limburg ihren Arbeitsalltag durch den Einsatz der Software Flowshare deutlich effizienter gestalten konnte.

Und dies ist nur ein Beispiel von vielen. Einfache Software-Lösungen können durch kleine Funktionen bereits große Effizienzsteigerungen bewirken. Und dabei gilt: Vollentwickelte, externe Software ist häufiger besser als halb-optimale Eigenlösungen. Trotzdem muss natürlich sorgfältig ausgewählt werden, welche Tools für die Firmennutzung in Frage kommen. Ein Überfluss an verschiedene Software-Lösungen kann wiederum Überforderung bei den Mitarbeitern produzieren.

digitales Wissen

6. Kollegen befähigen

Es ist eindeutig: digitale Arbeit ist nicht allein auf die IT-Abteilung beschränkt, sondern betrifft das gesamte Unternehmen. Dazu gehört auch, dass die Technik-Spezialisten ihre Kollegen aktiv mit einbinden und ihnen auch die Chance geben, digitale Prozesse zu verstehen. Mit nachhaltiger, digitaler Aufklärung vermeiden sie, dass immer wieder die gleichen Fragen auftauchen und immer wieder interner IT-Support benötigt wird – und sparen sich selbst so eine ganze Menge Arbeit.

Das bedeutet, dass digitale Tools ausführlich erklärt werden und Mitarbeitern Hilfestellungen an die Hand gegeben werden, wie sie mit Software arbeiten. Dies kann zum Beispiel in der Form von Software-Dokumentation oder internen Wissensdatenbanken passieren. Hier können Mitarbeitern Funktionsweisen nachlesen und bekommen ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Dies wird unterstützt durch regelmäßige Schulungen und Trainings, in denen Kollegen ihr IT-Wissen auffrischen können.

Insgesamt kosten diese Maßnahmen die IT-Abteilung zwar kurzfristig Zeit – sparen auf die lange Sicht aber wertvolle Ressourcen, die wiederum für andere Projekte genutzt werden können.

7. Den Nachwuchs im Blick

IT-Experten sind zurzeit ein rares Gut auf dem Arbeitsmarkt. In weniger hippen Standorten, als Berlin oder Hamburg, ist es heute fast unmöglich neue Entwickler einzustellen. Eine Lösung hier kann es sein, im eigenen Betrieb neue Kollegen auszubilden. Einerseits Schülern eine klassische Ausbildung zu ermöglichen, oder – wenn keine rechtlichen Rahmenbedingungen zum Ausbilden bestehen – Kollegen aus anderen Abteilungen digitale Weiterbildungen ermöglichen und sie dann Stück für Stück in die IT einzugliedern. Diese Mitarbeiter ersetzen zwar keinen ausgebildeten Entwickler, sind dafür aber Spezialisten für genau ihren Betrieb.

Ja – die IT durchlebt momentan turbulente Entwicklungen und muss fundamentale Aufgabenbereiche managen. Das führt kurzfristig zu Problemen, die aber durch Umstrukturierungen und ein aktives Management gelöst werden können. Mit der Integration der IT in alle Fachbereiche des Unternehmens und einer IT-Strategie, die vom Management bis zu den Unterabteilungen getragen wird, können Unternehmen den Schwierigkeiten entgegentreten.

Mit der Software Flowshare hat miraminds Hilfsmittel für eine effektivere IT entwickelt. Das Tool ermöglicht es, innerhalb kürzester Zeit hochqualitative Dokumentationen zu erstellen. Auf diese Weise kann IT-Support geleistet werden wo er gebraucht wird, Mitarbeiter werden schneller eingearbeitet und Hindernisse aus der Welt geräumt. Damit bietet auch miraminds ein kleines Puzzleteil zur großen digitalen Transformation, inmitten der wir uns gerade befinden.
Wenn Sie Flowshare ausprobieren wollen, können Sie die Software hier kostenlos herunterladen oder eine Vorführung vereinbaren. Außerdem interessiert uns Ihre Meinung: Was denken Sie über den digitalen Wandel? Welche Tools sind hilfreich und was sollten IT-Abteilungen tun, um mit den Änderungen umzugehen? Kommentieren Sie gerne hier unter diesem Beitrag oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@miraminds.com.

…denn wenn wir alle zusammen anpacken wird der digitale Wandel von der Herausforderung zur Chance – und die IT-Abteilung vom Nerd zum Superhelden.

Miraminds fragt nach: “Digitalisierung der Arbeit” – mit Burkhardt Funk

Er ist Professor für Wirtschaftsinformatik und beschäftigt sich mit E-Commerce in Betrieben genauso wie mit der Heilung von psychischen Krankheiten durch Online-Anwendungen. Über Stationen von Kiel über Würzburg bis Stony Brook in den USA und seiner Promotion an der Universität Wuppertal ist er nach Lüneburg gekommen:

Prof. Dr. Burkhardt Funk.

Burkhardt Funk PortraitDer Wissenschaftler lehrt an der Leuphana Universität und war als Gastwissenschaftler an University of Virginia, Charlottesville, und der Stanford University tätig. Neben zahlreichen Publikationen und Vorträgen ist er selbst unternehmerisch aktiv. Funk arbeitete als Berater bei McKinsey & Company und gründete seit 2000 zahlreiche Unternehmen, wie Adference, das GET.ON Institut oder die GFEH.

Im Rahmen unserer Interviewreihe “Digitalisierung der Arbeit” haben wir mit Burkhardt Funk über Veränderungen der Arbeitswelt gesprochen – mit all Ihren Möglichkeiten und Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Er verrät uns seine Tipps um digital mitzuhalten, welche IT-Trends uns noch lange beschäftigen werden und welche Rolle Daten sowie die EU-DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) dabei spielen. Und auch Funk kennt das: Softwaredokumentation sei ein “ungeliebtes Kind”… Ob Flowshare da vielleicht etwas dran drehen kann?

 

Lieber Herr Funk, stellen Sie sich und Ihren Arbeitsbereich doch mal vor.

Funk: Ich habe an der Leuphana Universität eine Professur für Wirtschaftsinformatik und die Themen, mit denen ich mich im Wesentlichen beschäftige sind datengetriebene Entscheidungsmodelle – sprich auf Basis von Nutzerverhalten, Vorhersagen für zukünftiges Verhalten abzuleiten. Das machen wir in zwei Kontexten:

Einerseits seit 20 Jahren im Bereich E-Commerce und Online-Werbung, wo wir aufgrund von historischen Daten Vorhersagen machen, wann, ob und was ein User kaufen wird und wie man das beeinflussen kann.

Vor zehn Jahren habe ich begonnen die Methoden, die wir im E-Commerce entwickelt haben, auch auf den Bereich der psychischen Gesundheit anzuwenden. Dabei geht es um die Prävention und Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen mithilfe von Online-Anwendungen. Auf Basis von Verhaltensdaten versuchen wir vorherzusagen, wie sich individuelle Symptome entwickeln und wie sich diese positiv beeinflussen können.

Zurzeit arbeite ich mit Kollegen aus Israel und den USA an einem Artikel über eine Anwendung zum Thema Essstörung. Hierbei untersuchen wir den Einsatz von Text Mining Verfahren für die Analyse von Nutzernachrichten.

E-mental-health

 

Gleichzeitig sind Sie auch selbst unternehmerisch aktiv, in was für Firmen engagieren Sie sich?

F: Richtig, in meinen Forschungsthemen bin ich auch unternehmerisch aktiv und habe verschiedene Unternehmen gegründet, eins davon ist Adference: Da unterstützen wir Unternehmen bei der Optimierung ihrer Online-Marketingmaßnahmen mit Hilfe datengetriebener Modelle.

Get.On ist ein anderes, das aus der Uni heraus entstanden ist. Auch hier sind Forschungsprojekte Ausgangspunkt gewesen: Bei Get.On entwickeln wir internetbasierte Gesundheits-Interventionen für psychisch Erkrankte.

Insofern setzen wir die in der Wissenschaft entwickelten Modelle auch praktisch ein.

 

Wie schaffen es kleine und mittelständische Unternehmen mit der digitalen Entwicklung Schritt zu halten und alle Mitarbeiter erfolgreich mitzunehmen?

F: Ich habe da natürlich eine sehr spezifische Sicht, weil die Unternehmen, mit denen ich arbeite, sehr jung und Technologie-affin sind. Beispielsweise ist es bei Adference keine Frage, ob Mitarbeiter mit der digitalen Transformation mithalten oder nicht – sie gestalten die digitale Transformation.

Gleichzeitig kann ich aus meiner Beratungs- und Beiratstätigkeit berichten: Gerade in etablierten Unternehmen ist es häufig so, dass Mitarbeiter eher wenig mit der digitalen Transformation zu tun haben. Die Digitalisierung in solche Unternehmen reinzubringen, ist meiner Erfahrung nach schwierig und funktioniert letztendlich über zwei Wege:

Erstens, das Top-Management macht eventuell mit externer Expertise immer wieder deutlich, wie zentral dieses Thema für das Unternehmen ist: Welche Teile der Wertschöpfung sind bedroht und welche Chancen sich ergeben.

Zweitens geht es darum, dafür zu sorgen, dass ausreichend junge Talente in einem Unternehmen aktiv sind – digital natives. Genau das ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor junger Wachstumsunternehmen und kann man auch in größeren, mittelständischen Unternehmen abbilden: Junge Leute an den Start bringen, für die sich das Thema Digitalisierung gar nicht als etwas Neues stellt, sondern gegeben ist.

 

Wenn man mal an Tools und Systeme denkt: Was für Systeme brauchen Firmen um ihre Aktivitäten zu unterstützen und IT erfolgreich zu integrieren?

F: Ich glaube, das kommt auf die Ausrichtung des Unternehmens drauf an. Bei B2C-Unternehmen, wo sich alles um den Endkunden dreht, ist ein geeignetes CRM-System (Customer-Relationship-Management-System) und saubere Abläufe rund um das CRM-Thema von zentraler Bedeutung. Hier ist wichtig von Beginn an eine vernünftige Softwareauswahl für das Customer-Relationship-Management zu treffen.

Einen weiteren Aspekt habe ich in verschiedenen Beratungsprojekten mit kleinen und mittelständischen Unternehmen immer wieder festgestellt: Sie fangen an betriebswirtschaftliche Standardfunktionen selbst zu implementieren.
Das heißt: Unternehmen nutzen bestimmte Programme, beispielsweise für die Finanzbuchhaltung. Wenn dann der Geschäftsbetrieb ausgebaut wird, kommt es immer wieder vor, dass IT-Eigenentwicklungen begonnen werden – diesen Schritt gilt es genau zu prüfen.

 

Also würden Sie empfehlen in solchen Situationen lieber auf andere Softwarelösungen umzusteigen als selbst Lösungen zu entwickeln?

F: Unternehmen sollten sich das Thema bewusst machen und Standardfunktionen wenn möglich auch durch Standardsoftware abdecken. Sie sollten das Thema aktiv managen und keine Eigenlösungen bauen. Das halte ich für kleine Unternehmen für ein ganz zentrales Thema, zumindest, wenn die IT nicht das Kernprodukt selbst ist. Ich würde dann immer versuchen auf bestehende Software aufzubauen.

 

Wo sehen Sie die wichtigsten IT-Trends der Zukunft?

F: 1. Cloud-Computing, halte ich für einen Trend, der nicht mehr weggehen wird. Wir sehen immer weniger Unternehmen, die ihre eigene IT Infrastruktur betreiben und sich stattdessen immer mehr auf Cloud-Dienstleistungen konzentrieren. Das wird auch weiterhin stark dominieren.

2. Das zweite ganz, ganz große Thema sind datengetriebene Entscheidungen, Predictive Analytics, Business Intelligence: also die Frage, wie ein Unternehmen Daten klug nutzen kann. Das ist ein Thema das nicht nur für die Großen wie Google oder Amazon relevant ist, sondern auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). Auch die sollten sich immer fragen: Welche Daten sammeln wir aktuell, welche Daten könnten wir sammeln und welchen Mehrwert könnten wir daraus für unsere Kunden schaffen bzw. wie an Effizienz gewinnen?

3. Außerdem sehe ich, dass es in letzten Jahren immer schwieriger geworden ist, gute Softwareentwickler zu bekommen: in dem Bereich haben wir viel zu wenig Ressourcen. In Hamburg oder Berlin bekommen Sie heute eventuell noch Softwareentwickler, wenn Sie die richtigen Konditionen anbieten. In Locations, die nicht ganz so “hip” sind, ist es heute manchmal nicht mehr eine Frage des Geldes. Das wird sich meiner Meinung nach noch verschärfen. Ob Software-Entwicklung oder Data Engineering – IT-nahe Kompetenz zu entwickeln, ist für Mitarbeiter eine absolut sichere Bank für die nächsten Jahre.

Cloud

 

Sie beschäftigen sich in Ihrer Forschung auch mit Online-Marketing: Welche Rolle spielt das Tracken und Auswerten von Website-Daten, auch für KMUs?

F: Diese Daten spielen mittlerweile für viele Unternehmen eine große Rolle. Durch Datenauswertungen kommen sie zu besseren Prognosen über die zu erwartende Entwicklung und damit auch zu einer besseren Planung.

Aus meiner Sicht profitieren Unternehmen extrem, wenn sie eine Person oder Gruppe haben, die mit offenen Augen durch das Unternehmen gehen und sich anschauen, welche Daten vorhanden sind und wie diese genutzt werden können. Das ist etwas, was wir auch in Workshops mit Unternehmern machen: welche Datenquellen existieren und wie können diese genutzt werden, bessere Entscheidungen zu treffen.

 

Sie beraten ja auch selber kleine und mittelständische Unternehmen: Wie können KMUs effiziente Datennutzung auch bei sich erreichen?

F: Aus meiner Sicht braucht man zumindest eine verantwortliche Person, der dieser Hut aufgesetzt wird und die das Unternehmen dahingehend mit offenen Augen betrachtet. Manchmal kann das in KMUs zu Beginn auch ein pfiffiger Student oder eine pfiffige Studentin sein. Wichtig ist zu analysieren, wie Daten Entscheidungen beeinflussen können – deskriptive Statistiken, zum Beispiel in Form von KPIs (Key Performance Indikatoren, Leistungsindikatoren) sind dabei nur der erste Schritt. Spannend wird es im nächsten Schritt, wenn der Einstieg in Themen wir Predictive Analytics gelingt.

 

Was machen die, die mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind und keine Zeit für Themen wie “Datenanalyse” haben?

F: Selbst wenn ein Unternehmen einen Bereich zur Datenanalyse hat, sind diese häufig durch regelmäßige Reporting-Aufgaben überlastet. Es müssen deshalb bewusst Freiräume und Kapazitäten für Analysen geschaffen werden – dies ist meines Erachtens der Schlüssel um langfristig innovativ und erfolgreich zu bleiben.

 

Welche Rolle spielt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)?

F: Die DSGVO verändert de jure in Deutschland gar nicht so viel, vereinheitlicht aber auf europäischer Ebene die rechtlichen Rahmenbedingungen und schafft sicherlich ein erhöhtes Bewusstsein für Datenschutzbelange. Das mag für manche Unternehmen den Umgang mit Daten erschweren.

 

Abschlussfrage: Haben Sie Erfahrungen mit Software-Dokumentation?

F: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Softwaredokumentation häufig ein ungeliebtes Kind ist. Vielleicht ist das in Startups und jungen Unternehmen noch viel ausgeprägter als in etablierten Unternehmen. Ich glaube, dass Dokumentation aber ein sehr wichtiges Thema ist, um Systeme nachzuvollziehen … und dies ist auch für Startups von zentraler Bedeutung, wenn einmal an den Exit gedacht wird. Prozesse sollten von Beginn an vernünftig dokumentiert sein, damit Dokumentationen nicht erst in diesem Fall erarbeitet werden müssen.

 

Wir danken Ihnen für das Gespräch!

Erfolgreich Software dokumentieren in fünf Schritten – mit Bonus

Erfolg in Softwaredokumentation

Sie wissen von Softwaredokumentation und ihren zahlreichen Einsatzmöglichkeiten? Und Sie haben einen Überblick über hilfreiche Tools zum Erstellen von Schritt-für-Schritt-Anleitungen?
Dann kann es fast schon mit der Dokumentation losgehen! Davor sollten Sie sich jedoch noch ein paar wichtigen Schritten und Tipps und Tricks bewusst werden.
Diese helfen Ihnen bei der Konzeption und Erstellung von Dokumentationen und maximieren ihren Nutzen.

Was macht eigentlich eine gute Softwaredokumentation aus?

Ganz einfach: Sie vermittelt nicht das was man sagen will, sondern das was der Nutzer wissen will.

Der Anwender steht immer im Zentrum und Benutzerfreundlichkeit ist die oberste Prämisse. Das Ziel der Dokumentationen ist die Lücke zwischen dem Vorwissen des Nutzers und der Bewältigung seiner Probleme zu überbrücken und ihn auf diese Weise erfolgreich zur Lösung anzuleiten. In der Erstellung sollten Sie mehrere Schritte durchlaufen:

Softwaredokumentationen bauen

5 Schritte zur erfolgreichen Dokumentation:

  1. Analyse
  2. Zielgruppe
  3. Wahl der Form
  4. Wahl des Formats
  5. Wahl der Software

1. Analyse:

Zu Beginn müssen Sie sich sehr klar darüber werden welches Problem genau besteht und wie es gelöst werden soll. In welchem Ausmaß und warum bestehen die Schwierigkeiten? Wo liegen besondere Herausforderungen? Wo Stolpersteine, die immer wieder auftreten? Gibt es verschiedene Variationen des Problems?
Hilfreich kann auch eine Reproduktion des Problems sein um ein besseres Verständnis für es zu entwickeln.
Als Quelle für Ihre Analyse nutzen Sie vorhandene Daten: Sehen Sie Ihre E-mails und Nachrichten durch und beantworten Sie besonders häufige Anfragen einmal für alle.

2. Zielgruppe:

Anschließend analysieren Sie auch die Nutzerguppe, die die Dokumentation am Ende anwenden soll. Gibt es Einschränkungen bei den Nutzern? Welches Wissen besteht bereits, was muss besonders ausführlich erklärt werden? Bedenken Sie auch, dass die Dokumentation eventuell an weitere Nutzer weitergegeben wird, die vielleicht weniger Vorwissen haben als die ursprünglichen Anwender.

3. Wahl der Form:

Anschließend müssen Sie sich darüber klar werden, welche Form Ihre Dokumentation annehmen soll: Ein Referenzhandbuch, ein Benutzerhandbuch oder eine Kombination aus beiden?
Ein Referenzhandbuch erklärt die möglichen Funktionen einer Software grundlegend und erklärt verschiedene Buttons, Items, und Dialogfelder die dem Nutzer begegnen. Häufig geschieht dies in Form von kontextsensitiver Hilfe, das heißt, dass dem Nutzer Erklärungen direkt an der jeweiligen Schaltfläche auf dem Desktop angezeigt werden.
Ein Benutzerhandbuch dagegen widmet sich einem spezifischen Problem und seiner Lösung. Es erklärt die Durchführung einer Aufgabe mit der Software von Anfang bis Ende Schritt für Schritt und begleitet so den Anwender bei seiner Durchführung.

4. Wahl des Formats:

Schließlich müssen Sie auch noch entscheiden welches Format die fertige Anleitung am Ende annehmen soll: Word, Powerpoint oder Pdf-Format? Oder brauchen Sie die Bilddateien oder ein HTML-Format für Ihre Homepage? Muss die Dokumentation auf einer Website hochgeladen oder verschickt werden können?
Zudem müssen Sie sich entscheiden welches Design Sie für Ihre Dokumentation benötigen, z.B. die Nutzung der Firmenfarben.

5. Wahl der Software:

Basierend auf den Schritten 1-4 wählen Sie die passende Dokumentations-Software aus, die Ihrem Nutzen und Ihren Ansprüchen entspricht.

Zufriedene Kunden

Tipps & Tricks – Was ist zu beachten?

  • Spezifisch und präzise:
    Integrieren Sie alle möglicherweise wichtigen Informationen in die Beschreibungen und markieren Sie wichtige Daten, wie technische Informationen. Klare Anweisungen schaffen Vertrauen, Anwender wollen nicht interpretieren müssen.
  • Kein Wissen voraussetzen:
    Fangen Sie bei den einfachen Schritten an und erklären Sie auch grundlegende Funktionen. Notfalls können Nutzer immer noch Schritte überspringen – fehlende Erklärungen können nicht ausgeglichen werden.
  • Nutzernähe:
    Benutzen Sie genau DIE Tools und Software-Versionen, die auch Ihre User verwenden. So finden diese sich in Ihren Anleitungen wieder und können Schritte eins zu eins auf ihren Computer übertragen.
  • Einfachheit:
    Überfordern Sie Ihre Anwender nicht, sondern erklären Sie immer nur ein Lösungsweg zur Zeit. Für ein neues Problem erstellen Sie lieber auch eine neue Dokumentation.
  • Aufbau:
    Leiten Sie Ihre Anwender durch einen logischen und übersichtlichen Aufbau sicher durch die Dokumentation. Helfen Sie Ihnen durch Grafiken und Screenshots, sowie Nummerierungen zu verstehen. Möglich sind auch Querverweise.
  • Sprache:
    Verwenden Sie einfach zu lesende Texte und vermeiden Sie Fachbegriffe. Sprechen Sie Ihre Anwender direkt an, im allgemeinen Fall mit “Sie”.
  • Design:
    Halten Sie Ihre Dokumentation einheitlich und in einem klaren Design. Zur Identifikation kann die Nutzung Ihrer Firmenfarben und Ihres Logos nützlich sein.
  • Test:
    Gerade bei wichtigen Dokumenten kann ein Testlauf nicht schaden. Geben Sie einer nicht involvierten Person Ihre Dokumentation und testen Sie die Verständlichkeit der Anleitung. Durch das Feedback können Unklarheiten aufgedeckt und Schwachstellen durch Korrekturen ausgeglichen werden.
  • Länge:
    Wie immer gilt: Machen Sie die Dokumentation so lang wie nötig, aber so kurz wie möglich. Nur direkt problemorientierte Anleitungen mit der schnellsten, möglichen Lösung werden am Ende gerne benutzt.

Mit diesen Schritten und Tipps steht der erfolgreichen Softwaredokumentation nichts mehr im Wege. Sie können 1) einfach, 2) schnell und 3) präzise Informationen weitergeben und andere dazu befähigen, erfolgreich Software anzuwenden.

Viel Erfolg dabei! Wenn Sie noch weitere Fragen haben, freuen wir uns gerne über eine Nachricht von Ihnen an support@miraminds.com – #shareyourflow