Screencast-Tools: 9 Software-Lösungen um schnell und einfach Ihren Bildschirm aufzunehmen

Screencast
Screencasts sind ein effektives Werkzeug um Know-How zu vermitteln und Abläufe zu verdeutlichen. Für ihre Erstellung werden Tools benötigt: Software-Lösungen, die den Bildschirm aufzeichnen. Doch welches Tool ist geeignet?

In unserem letzten Blogpost haben wir Ihnen vorgestellt was Screencasts eigentlich sind und wie sie optimal im Unternehmen eingesetzt werden können. Screencasts nehmen Ihre Zuschauer mit und bilden Prozesse exakt so ab, wie sie auf dem Computer stattfinden. Dadurch können sie ein sehr nützliches Mittel sein, um Wissen zu vermitteln.

Bevor die erste Bildschirm-Aufnahme für Ihre Kunden, Kollegen, Follower – oder sei es für Ihre Oma – gestartet werden kann, muss jedoch eine wichtige Entscheidung getroffen werden – die große Frage: Mit welchem Tool?

Welche Software eignet sich am besten zum Screen Recording?

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Anbietern und Tools auf dem Markt, von ganz einfachen Aufnahme-Werkzeugen bis zu hochkomplexer Software mit zahlreichen Bearbeitungsoptionen. Von kostenlosem Download über monatliche Lizenzgebühren bis zu einmaliger Erwerb. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige dieser Tools vor:

Übersicht

Ein Überblick der Screencast-Tools

CamStudio

Die Open Source Software CamStudio ist eines der Basic-Tools um den Bildschirm aufzunehmen. Sie bietet eher wenig Zusatzfunktionen, ist aber dafür sehr einfach zu bedienen: Von der Bildschirmaufnahme geht es zu nachträglichen Verbesserungen der Audio-Spur bis zur Ausgabe der Screencasts als AVI- oder SWF-Datei. Mithilfe von Dritt-Tools können diese Dateien in andere Videoformate konvertiert werden. Weitere Features sind ein eigener Videoplayer und das Einfügen von Pfeilen und Textfeldern.

CamStudio ist für Windows kostenlos verfügbar unter http://camstudio.org/.

Free Screen Recorder

Ebenfalls ein kostenloses Tool für Windows-Computer ist der Free Screen Recorder. Dieser erlaubt die Aufnahme von Bildschirmvideos und einzelnen Screenshots. Die Dateien werden als MP4-Video und im BMP-, TIF-, PDF-, JPG- oder PNG-Format ausgegeben. Beim Aufnehmen kann der Bildschirmausschnitt frei gewählt und Ton und Mauszeigeraktivitäten aufgezeichnet werden.

Mehr Informationen unter: https://www.dvdvideosoft.com/products/dvd/Free-Screen-Video-Recorder.htm.

OBS Studio

OBS Studio ist eine bereits sehr weit entwickelte, kostenlose Open-Source Software. Das Tool eignet sich gut für die Videoaufnahme mit Ton und das Streaming von Videos.

OBS Studio erlaubt zahlreiche Aufnahmemöglichkeiten: Unter anderem das Umschalten zwischen verschiedene Szenen und/oder verschiedenen Videoquellen, Einstellung der Bildschirmauflösung oder Bild-im-Bild-Aufnahmen. Im Nachhinein können Sie die Videos schneiden und mit Video-Effekten und Filtern verschönern. Der Download enthält zudem ein Audio-Mixer. Dieser regelt die Rauschunterdrückung und die Verstärkung des Tons.
Durch das Open-Source-Format entwickelt OBS Studio sich stetig weiter und wird bereits ausgiebig für Anleitungen und Tutorials, oder auch Let’s play-Videos genutzt.

Download für Windows, Mac und Linux unter https://obsproject.com/.

(Mac) Quicktime Player

Mac-User haben es meist bereits installiert, der Quicktime Player ist nicht nur ein Mediaplayer zum Abspielen von Videos, sondern ermöglicht gleichzeitig die Aufnahme des Bildschirms. Nutzer können dabei den Bildausschnitt und Audioquellen wählen. Dazu besteht die Möglichkeit Mausklicks zu visualisieren. In Quicktime selber ist keine Nachbearbeitung der Videos möglich. Dazu benötigen Sie ein Extratool, wie beispielsweise iMovie.

Falls noch nicht installiert, ist der Download kostenlos. Mehr Infos finden Sie unter https://support.apple.com/quicktime.

Screencast-O-Matic

Ein weitverbreitetes Tool für Videoaufnahme, -bearbeitung und -verbreitung: Der Hersteller von Screen-O-Matic wirbt mit mehr als 9 Millionen Usern und bereits mehr als 55 Millionen erstellten Videos. Das Tool wendet sich gezielt an Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Entwickler. Es ermöglicht eine einfache Bildschirmaufnahme und die Option, diese mit Webcam- und Audioaufnahmen zu ergänzen.

Im nächsten Schritt folgen zahlreiche Bearbeitungsoptionen: Animationen, Zoomfunktionen, Hervorheben von Details, Musik, Farbänderungen, Beschreibungen, Übergänge, Maus anzeigen oder verstecken und der Import von Bildern oder Videos aus verschiedenen Devices.

Anschließend bietet die Software die Option, fertige Screencasts über Youtube, Screen-O-Matic oder per Link zu teilen. Die Videos können in Programmen wie Moodle, Canvas oder in das firmeneigenen Intranet integriert werden.

Die Software ist kostenlos mit dem Screen-O-Matic-Wasserzeichen und einer Aufnahmelänge bis zu 15 Minuten. Im Erwerb zahlen Sie für eine Einzellizenz ab 1,5 $ pro Monat. Mehr unter https://screencast-o-matic.com/home.

(Mac) Screenium

Ein Screencast-Tool für Mac-User: Auch Screenium bietet zahlreiche Funktionen beim Aufnehmen und Bearbeiten der Bildschirmaufnahmen. So kann der Schreibtisch-Hintergrund ausgeblendet oder während des Screencasts ein zweites Video mit Kamera aufgenommen und eingebunden werden – so entstehen Video-in-Video-Screencasts z.B. mit der Webcam.
Screenium bietet Werkzeuge zum Schneiden, Markieren und Hervorheben von Details. Fertige Videos können exportiert oder direkt auf YouTube, Vimeo, Facebook und Flickr veröffentlicht werden. Alternativ erlaubt Screenium den Versand via Nachrichten-App auf dem Mac oder per Mail.

Screenium kostet 59,99 Euro im Appstore. Eine Demo-Version mit allen Funktionen bis auf den Export ist verfügbar unter https://www.syniumsoftware.com/de/screenium.

(Mac) iSpring Cam (Pro)

iSpring Cam ist ebenfalls ein Mac-Werkzeug um Screencasts zu erstellen oder alternativ PowerPoint-Slideshows in Videos umzuwandeln. Das Programm gibt es in der Basic Version kostenlos und in der Pro-Version für 197 $ pro Lizenz bei einer unbegrenzten Nutzungsdauer. Mit der kostenlosen Version können Bildschirmaufnahmen ohne Zeitlimit aufgenommen werden. Anders als in der Pro-Version ist damit allerdings keine Webcam-Nutzung, Tonaufnahme oder der Einsatz von Texten möglich.

Auch die Pro-Version kann vor dem Erwerb kostenlos getestet werden. Mehr Infos unter: https://www.ispringsolutions.com/ispring-free-cam.

Adobe Captivate

Die Software aus dem Hause Adobe setzt den Fokus auf den Bereich E-Learning. Captivate ist wohl eine der umfangreichsten Screencast-Tools und hilft bei der Erstellung von E-Learnings, Software-Demos oder Screen Recordings.

Die Software bietet eine große Bandbreite an Bearbeitungsoptionen mit verschiedenen Templates, Designfunktionen und Beschriftungsmöglichkeiten. Zudem bietet Captivate einen weiteren besonderen Vorteil: Es erlaubt die responsive Aufbereitung der Dateien. Videos passen sich an mobile Formate an und können außerdem mit Zusatzfeatures wie GPS-Erkennung, interaktiven Elementen oder einer Quiz-Option ergänzt werden.
Das Tool ist neben Windows-Computern und auf dem Mac auch auf dem Ipad nutzbar und kann auch ältere Inhalte in mobile Formate umwandeln.
Im letzten Schritt bietet Captivate verschiedenste Ausgabeformate der fertigen Screencasts zur Weiterverarbeitung, Nutzung und Verbreitung an.

Captivate lohnt sich vor allem für umfangreiches E-Learning und kostet 40,45 € im Monat. Mehr unter https://www.adobe.com/de/products/captivate.html.

Camtasia

Techsmith, die Macher von Camtasia, sind wohl einer der größten Anbieter auf dem Screencast-Markt. Camtasia eignet sich gut für professionelle Demo-Videos und Tutorials. Das Tool hat eine hohe Leistung und umfasst weit mehr Funktionen als die einfache Bildschirmaufzeichnung.

Nach der Bildschirmaufnahme bietet Camtasia umfangreiche Bearbeitung an: zahlreiche Optionen wie visuelle Kommentare, Hervorhebungen oder Untertitel. Im eigenen Schnittprogramm werden Effekte und Übergänge, sowie nach Wunsch Bild, Audio- und Videodateien hinzugefügt. Zusätzlich ist die Aufzeichnung von Mikro und Webcam möglich, bevor die fertigen Videos in verschiedenen Formaten und Dateigrößen exportiert werden können.

Camtasia kostet beim einmaligen Erwerb 261,05 € für Mac oder Windows. Sehr praktisch ist die kostenlose Testversion der Software, bei der man Camtasia 30 Tage lang ausgiebig testen kann. Erhältlich unter https://www.techsmith.de/.

Bonus: Loom

Loom ist ein junges Unternehmen, deren Tool das Aufnehmen und Teilen von Bildschirmvideos sehr einfach macht. Es ist sehr intuitiv und eignet sich sowohl für das Aufzeichnen schneller Video-Nachrichten an die Kollegen als auch Demo-Videos, Onboardings und allen anderen möglichen Arten von Screensharing. Die Installation erfolgt in Google Chrome über eine Extension, eine Desktop-Variante ist geplant.

Die Bearbeitungsfunktionen sind dabei nicht so ausgereift (man kann das Video trimmen), dafür funktioniert die Aufnahme sehr schnell und es wird automatisch auch hochgeladen, was das Teilen der Inhalte sehr einfach macht und einen großen Faktor Spaß reinbringt.

Loom ist komplett kostenlos. Auf https://www.useloom.com/ lässt sich die Extension schnell installieren.

Bonus 2: Powerpoint

Dieser Tipp hat uns von einem Flowshare-Nutzer erreicht: Ganz einfach, lässt sich auch Powerpoint zur Bildschirmaufnahme nutzen. Unter dem Menüpunkt „Einfügen“ wählen Sie dazu die Option „Bildschirmaufnahme“. Damit erlaubt Powerpoint die Auswahl von verschiedenen Bildschirmausschnitten, sowie die Aufnahme von Stimme und Mauszeiger. Zwar muss man sich kurz an die Steuerung des Tools über verschiedene Tastenkombinationen gewöhnen, kann danach aber schnell und einfach Screenrecords erstellen.

Das Bildschirmvideo wird anschließend automatisch in die Powerpoint-Präsentation eingebettet, kann aber auch seperat gespeichert werden. Mehr Informtionen finden Sie dazu auch beim Office-Support.

Die ausgewählten Screencast-Tools sind nur einige aus einer riesigen Fülle an verschiedenen Software-Lösungen auf dem Markt. Letztendlich ähneln sich viele der Programme und unterscheiden sich nur in einzelnen Funktionen oder ungleich einfacher Bedienung.

Für den gelegentlichen Gebrauch eignen sich meist schon kostenlose Lösungen, dafür bieten die kostspieligen Alternativen zahlreiche Zusatzfeatures und bequeme All-in-One-Lösungen für den professionellen Gebrauch.

Gleichzeitig entwickelt sich der Markt täglich weiter. Einige Tools erreichen durch Updates starke Qualitätssteigerungen, andere werden nicht mehr weiterentwickelt und veralten mit der Zeit. Schreiben Sie uns gerne in die Kommentare, welches Screencast-Tool Sie benutzen und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben!

Screencast: Warum Sie Ihren Bildschirm aufnehmen sollten und wie das funktioniert

Kamera
Wenn Texte und mündliche Erklärungen scheitern: Bildschirmaufnahmen vermitteln nachhaltig Wissen und erzeugen Verständnis. Hier erfahren Sie, welche Schritte Sie beim Screencasten durchführen sollten.

Manchmal hilft einfach alles nichts.

Stellen Sie sich vor, es gibt ein Problem, beispielsweise mit der Benutzung einer Software. Dann geht es los: eine E-Mail nach der nächsten, vom Hilfesuchenden zum IT-Support – und zurück. Die Kommunikation geht hin und her wie ein Ping-Pong Ball, aber zur Lösung kommt es nicht, oder erst sehr spät. In den E-Mails stehen wirre Erklärungen, was geklickt wurde und was geklickt werden sollte. Texte, die umschreiben sollen, wie die Software benutzt wird, aber wenig praktische und schnelle Hilfe.

Oder ein anderes Beispiel: Ein neuer Mitarbeiter kommt ins Unternehmen. Er bekommt 30 Seiten ausgedruckten Fließtext in die Hand gedrückt. Diese sind eine Zusammenfassung der firmeneigenen Software. Zwei Stunden später sitzt der neue Kollege umgeben von einem Haufen Papier vor seinem Computer – und weiß trotzdem noch nicht viel weiter.

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Manchmal hilft das alles nichts.

In diesen Situationen sagt ein Video manchmal mehr als 1000 Worte – oder 100 E-Mails. Das sind Situationen, in denen sogenannte Screencasts zum Einsatz kommen. Als Screencast, oder auch Screen Recording oder Bildschirmaufnahme, bezeichnet man die Videoaufzeichnung des Bildschirms. Technisch gesehen sind diese Aufzeichnungen nichts anderes als eine Folge von sehr vielen Screenshots hintereinander. Die Bildschirmaufzeichnung wird anschließend häufig mit einer Audiospur mit weiteren Erklärungen ergänzt und teilweise auch durch Web-Kamera Aufnahmen erweitert.

Eine Übertragung des Bildschirms ist zudem auch in Echtzeit möglich. In diesem Fall spricht man von Screen-Sharing.

Wie genau funktioniert das?

Es gibt auf dem Markt zahlreiche Anbieter von Screencast-Software. Darin werden zunächst Kennzahlen und Eigenschaften wie Bildausschnitt, Video- und Audiodatenkompression festgelegt. Dann kann der oder die Anwender(in) die Aufnahme starten und aus der Folge von Einzelbildern entsteht der Videodatenstrom. Nach Abschluss der Aufnahme besteht je nach Software mehr oder weniger umfangreich die Möglichkeit das Video zu bearbeiten: beispielsweise durch Schneiden und Nachvertonen oder das Einfügen zusätzlicher Elemente. Ebenfalls abhängig von der Software lässt sich der fertige Screencast schließlich exportieren und in Portalen wie Youtube teilen, per Mail oder per Link versenden und speichern.

Die Anwendungsfelder von Screenrecordings sind zahlreich: Bildschirmaufnahmen werden unter anderem für Webinare, E-Learning, Anleitungen und Tutorials oder auch Let’s Play Videos eingesetzt. Damit ist auch die Zielgruppe breit und reicht von Kunden, Kollegen und Followern bis zu Freunden und Familienmitgliedern.

Zielgruppe

Was bringt das?

Screencasts haben den offensichtlichen Vorteil, dass sie abstrakte Prozesse am Computer ganz einfach abbilden. Statt langwieriger Erklärungen und Beschreibungen bieten Sie eine visuelle Darbietung von exakt den Prozessen, die zu tun sind.

Gerade komplexe Sachverhalte und Abläufe können mit Screencasts sehr bequem und schnell abgebildet werden. Diese visuelle Unterstützung ist häufig leichter nachzuvollziehen und kann zu verbessertem Verständnis führen. Studien belegen: Screencasts können ein effizientes Tool für verbessertes Lernen sein. Sie bieten eine einfache Möglichkeit zur Dokumentation, der Erstellung von Demos und zum Teilen von Wissen auch über örtliche und zeitliche Grenzen hinweg. Dazu kommt, dass die Nachfrage groß ist: Kunden fragen teilweise gezielt nach Videos als Ersatz für schriftliche Erklärungen. Nicht umsonst ist YouTube, nach Google, die zweitgrößte Suchmaschine der Welt – Bewegtbilder sind gefragter denn je.

Trotzdem haben Screencasts auch ihre Nachteile. Ihre Produktion ist aufwendig und erfordert etwas Erfahrung sowie eine klare Planung. Ist ein Screencast erst mal erstellt, lässt er sich bei Softwareupdates nicht so leicht aktualisieren wie beispielsweise eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: Häufig muss das Video dann noch einmal von vorne aufgenommen werden.

Auch für die Nutzer haben Bildschirmvideos ihre Schwächen. Gerade bei komplexen Themen sind die Screencasts häufig sehr lang und kosten die Anwender beim Ansehen viel Zeit: Sie verfolgen den Videomacher schließlich in Echtzeit.

Hin- und her-spulen ist ebenfalls schwierig, weil man nie weiß, welches wichtige Detail womöglich in der nächsten Minute des Videos vorgestellt wird. Screencasts bieten keinen guten Überblick, sondern erfordern meist das Ansehen des gesamten Videos. Für Fragen nach kleinen Details sind Bildschirmaufnahmen nicht das richtige Medium, um Informationen zu transportieren.

Aus diesen Gründen sollten Screencasts als Kommunikationsmedium niemals allein stehen. In Kombination mit einem Helpdesk, Customer-Support und schriftlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen können sie aber ein extrem hilfreiches Medium für Kunden und Kollegen sein, um Informationen weiterzugeben.

In der Praxis…

Ein gutes Beispiel für gelungenen IT-Support ist unser Flowshare-Kunde Scopevisio: Das Bonner IT-Unternehmen leistet umfassende Unterstützung für seine Nutzer.

Die Scopevisio-Mitarbeiter konnten ebenfalls feststellen, dass Screencasts eine große Hilfe sind – aber alleine nicht ausreichen. Deswegen bieten die Software-Spezialisten eine Auswahl an Optionen für ihre Nutzer an. Die perfekte Kombination besteht bei Scopevisio aus Screencasts einerseits und mit Flowshare erstellten Schritt-für-Schritt-Anleitungen andererseits.
Auf diese Weise bietet das Unternehmen für jeden Bedarf das perfekte Angebot. Kunden können individuell entscheiden, welches Format für sie am besten funktioniert und sich damit helfen lassen.

Damit auch Sie Ihren eigenen Screencast erfolgreich erstellen können, haben wir hier noch ein paar Tipps und Tricks. Wenn ein paar grundlegende Dinge von Anfang an beachtet werden, steht Ihrer eigenen erfolgreichen Bildschirmaufzeichnung nichts mehr im Wege:

Checkliste für den erfolgreichen Screencast

1. Bildschirm aufräumen:
Checken Sie Ihren Desktop vor Beginn der Aufnahme und verstecken Sie private Elemente oder Inhalte, die nicht in Ihrem Screencast auftauchen sollen. Ein schlichter Hintergrund kann Professionalität vermitteln und vermeidet Ablenkung vom Videoflow.

2. Klar definiertes Ziel:
Machen Sie sich im Voraus klar, was genau Sie mit dem Video aussagen und welche Inhalte Sie vermitteln wollen. Vermeiden Sie zu viele Ziele auf einmal, sondern bleiben sie kurz, klar und simpel.

3. Abläufe festlegen: Drehbuch
Auch wenn Prozesse eigentlich Routine sind: Wenn die Bildschirmaufnahme läuft, weiß so mancher plötzlich nicht mehr, welche Abfolge genau demonstriert werden sollte.
Deswegen gilt immer: Legen Sie vorher genau fest, welche Klicks Sie in welcher Reihenfolge aufnehmen wollen. Anschließend halten Sie diese Abfolge in einem kleinen Drehbuch für sich fest.

4. Standards definieren
Besonders bei einer Reihe von Screencasts lohnt es sich, sich vorher über Video-Standards Gedanken zu machen. Diese legen die Eckdaten ihrer Aufnahme fest und definieren einen einheitlichen Rahmen. Standards können beispielsweise eine einheitliche Bildschirmauflösung und Videolänge sein, genauso wie wiederkehrende Elemente wie das Startbild, der Name des Verfassers oder Erklär-Boxen mit zusätzlichen Inhalten.

5. Klare Aktionen und ruhige Mausbewegungen
Wenn die Aufnahme läuft, gilt: Verfolgen Sie strukturiert Ihr vorher aufgestelltes Drehbuch. Werden Sie nicht hektisch, sondern machen Sie in Ruhe und gezielt eine Aktion nach der anderen. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Zuschauer Ihnen später gut folgen können. Bei einem großen Bildschirmausschnitt lohnt es sich häufig den Mauszeiger zusätzlich zu markieren. Auf diese Weise wissen die Betrachter später immer genau, welche Aktion Sie an der jeweiligen Stelle durchgeführt haben.

6. Softwarenutzung
Profitieren Sie von der Technik! Screencast-Tools sind mittlerweile hoch entwickelt. Sogar kostenlose Software bietet teilweise umfangreiche Zusatzfeatures und Bearbeitungsoptionen an. Schauen Sie sich deswegen verschiedene Anbieter an und wählen die optimale Screencast-Software für Ihren individuellen Bedarf aus. Kriterien, die hierbei eine Rolle spielen, sind beispielsweise:

  • Kompatibilität mit dem eigenen Betriebssystem
  • Exportformate
  • Aufnahmelänge
  • Bearbeitungsfunktionen
  • Vertonungsoptionen
  • Anpassung an mobile Geräte
  • Preis

Soweit so gut – damit sollten Sie gewappnet sein für Ihren eigenen Screencast – jedenfalls fast. Auf dem Markt gibt es eine ganze Fülle an verschiedenen Anbietern für Screencast-Tools und da liegt die letzte Hürde: Welche Software sollten Sie nun für Ihren eigenen Screencast nutzen? Die Entscheidung mag bei der großen Auswahl sehr schwerfallen. Um Ihnen deswegen eine kleine Hilfestellung zu geben, machen wir an dieser Stelle noch nicht Schluss. In unserem nächsten Blogbeitrag unterstützen wir Sie bei der Entscheidung und geben Ihnen eine Übersicht der verschiedenen Software-Lösungen: Welche Anbieter gibt es auf dem Markt? Und worin unterscheiden sich die verschiedenen Tools?

Bleiben Sie also gespannt – und natürlich im Flow!